Auf Verbrecherjagd in Freiberg

Gute Nachricht für Fans lokaler Kriminalgeschichten: Marcus Wächtler hat nach "Erzfieber" nun "Erzglitzern" geschrieben.

Freiberg.

Tierarztpraxishelferin Ariane geht in Freiberg wieder auf Verbrecherjagd, denn Marcus Wächtler hat seinen Bergstadtkrimi Nummer zwei geschrieben. "Erzfieber" aus dem vergangenen Jahr folgt nun "Erzglitzern". Ein Professor der Bergakademie ist seit Tagen spurlos verschwunden, und Ariane wird von einer Bekannten gebeten, nach deren Verwandtem zu suchen...

Marcus Wächtler, der in Freiberg aufwuchs, nimmt im neuen Buch den Leser wieder auf eine Reise durch seine Heimatstadt mit. Die Mineralogische Sammlung der Uni, die Terra mineralia, die Bahnhofsvorstadt und selbst den Petriturm wählte Wächtler diesmal als Orte des Geschehens für eine ungewöhnliche Geschichte.

Eine erneute anonyme Millionenspende lässt aufhorchen, und eine Spur führt auf die Galopprennbahn in Dresden. Mehr wird nicht verraten. Nur, dass Bergstadtkrimi Nummer zwei an die Geschichte aus Nummer eins anknüpft und weitere Bände folgen sollen, wie der Autor ankündigte.

Marcus Wächtler veröffentlichte mit "Erzglitzern" seinen insgesamt siebenten Roman. Nach dem Politik- und Geschichtsstudium an der TU Dresden blieb der heute 40-Jährige in der Elbestadt. Er arbeitet als selbstständiger Veranstaltungs- und Eventmanager sowie Discjockey und Tontechniker. Freiberg jedoch ist das bevorzugte Terrain für seine Krimis. Hier kennt er fast jeden Stein und viele Leute, und Bergstadtluft schnuppert er fast jede Woche bei seinen Eltern. "Der Leser findet sich in der Romanhandlung wieder, entdeckt jede Menge Lokalkolorit und erkennt die Handlungsorte", so Marcus Wächtler. "Mit dem Buch hoffe ich, ein eigenes Subgenre der Regiokrimis zu schaffen."

Mit dem Bergbau und all seinen Zeitzeugen, die es beispielsweise mit den Gruben Reiche Zeche und Alte Elisabeth und den zahlreichen Halden oder Huthäusern in Stadt und Umgebung gibt, fühlt sich Marcus Wächtler von klein auf verbunden, und das spürt der Leser auch im Buch. Auch manchen bekannten Mitbürger entdecken die Freiberger und vielleicht auch manche Touristen, die sich in das Stadtleben und in die Abenteuer von Ariane vertiefen.

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