Ortsdurchfahrt Niederschöna: Schwierigster Teil ist fertig

Mehr als 10 Millionen Euro steckt der Landkreis dieses Jahr in Arbeiten an Huckelpisten und Hochwasserschutzbauten - darunter in Halsbrücke und Großschirma. Nicht alles läuft wie geplant.

Halsbrücke/Großschirma.

Den Bau von zwei der eigentlich für dieses Jahr geplanten Kreisstraßen hat das Landratsamt nun verschieben müssen. Dabei handele es sich um die Ortsdurchfahrt im Frankenberger Ortsteil Mühlbach und die Braunsdorfer Straße in Niederwiesa, sagte Referatsleiterin Claudia Richter im Gespräch mit "Freie Presse". "Der größte Teil der Vorhaben läuft aber planmäßig. Und dort, wo es Schwierigkeiten gab, haben wir eine Lösung gefunden." Aktuell wird an vielen Kreisstraßen und Hochwasserbauten gearbeitet. Einige Vorhaben beginnen in den nächsten Monaten, zwei sind bereits fertig. Mehr als 10 Millionen Euro sollen dieses Jahr verbaut werden. "Freie Presse" zeigt, wo sich etwas tut:

Halsbrücke: "Der schwierigste Teil des Baus der Niederschönaer Ortsdurchfahrt ist abgeschlossen", so Claudia Richter. Wie geplant soll die Straße Ende des Jahres für 1,16 Millionen Euro fertig sein.

Großschirma: Seit Mai wird im Großschirmaer Ortsteil Rothenfurth die Alte Meißner Landstraße ab Altväterbrücke für 1 Million Euro gebaut. Die Fertigstellung ist für Ende des Jahres vorgesehen.

Sayda: Ab Ortsteil Friedebach bis Dorfchemnitz soll die Straße ab Dezember dieses Jahres gebaut werden. "Da es eine sehr lange Strecke ist, haben wir zunächst den ersten Bauabschnitt vergeben", erklärt die Referatsleiterin. Der zweite Abschnitt soll nächstes Jahr im Sommer folgen.

Großhartmannsdorf: Der Bau der neuen Plattenbrücke im Ortsteil Niedersaida läuft laut Claudia Richter nach Plan. Fertigstellung des 370.000 Euro teuren Bauwerks sei Anfang Oktober geplant.

Oederan: Noch bis Mai/Juni nächsten Jahres wird die Straße zwischen Breitenau und Oederan für 1,16 Millionen Euro gebaut. "Wir liegen im Zeitplan", betont Claudia Richter. Die Stützwand müsste noch errichtet und die Fahrbahn verbreitert werden.

Eppendorf: Der Bau der neuen Plattenbrücke im Eppendorfer Ortsteil Großwaltersdorf läuft "ohne große Vorkommnisse", wie die Referatsleiterin sagt. Die 550.000 Euro teure Maßnahme soll Ende Oktober abgeschlossen sein.

Hainichen: Im Hainichener Ortsteil Berthelsdorf ist der Bau der Stützwand und die Erneuerung der Böschung an der Kleinen Striegis erst in dieser diese Woche gestartet. Eigentlich sollte es schon im Juli losgehen. "Wir hatten Schwierigkeiten mit der Lieferung von Fertigteilen, jetzt sind sie aber da", begründet Claudia Richter. Die Fertigstellung verschiebe sich deshalb vom ursprünglichen Termin im November auf das Frühjahr 2019. 640.000 Euro soll sie kosten.

Niederwiesa: Seit dieser Woche gibt es völlig neue Entwicklungen beim eigentlich ab Herbst geplanten Bau der Braunsdorfer Straße in Niederwiesa. "Angedacht war eine Deckensanierung. Bei einer Baugrunduntersuchung ist jetzt aber herausgekommen, dass die Tragfähigkeit des Untergrundes sehr schlecht ist", berichtet Claudia Richter. "Wir müssen noch einmal ganz neu planen", ergänzt sie. Der Bau sei daher auf unbestimmte Zeit verschoben. Für 1,1Millionen Euro soll aber die schmale Straße zwischen Braunsdorf und Altenhain erneuert werden. Die Verhandlung über den Grunderwerb mit den Eigentümern habe länger gedauert. "Wir bereiten jetzt die Vergabe der Bauleistungen vor, sind aber optimistisch, dass der Bau noch dieses Jahr losgeht", so Claudia Richter.

Rossau:Im Oktober soll die Deckensanierung der Kreisstraße ab der Tankstelle bis zum Ort Seifersbach beginnen. "Vorher musste eine Entwässerungsrinne komplett erneuert werden", erklärt Claudia Richter. Bis Ende des Jahres soll der Bau abgeschlossen sein.

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