"Zur Ausbildung als Erzieherin"

Volontärin Eva-Maria Gey und Praktikantin Carolin Lange arbeiten derzeit in der Lokalredaktion der "Freien Presse" in Freiberg. Beide kommen jeden Morgen mit dem Zug zur Arbeit: Eva-Maria Gey aus Chemnitz, Carolin Lange aus Dresden. Hier stellen die beiden in der Serie "Nächster Halt" Reisende vor, denen sie auf dem Arbeitsweg nach Freiberg oder auf ihrem Heimweg begegnen. Heute: eine angehende Erzieherin.

"Ich habe das Gefühl, dass in letzter Zeit mehr Leute Bahn fahren", sagt Jessina aus Freiberg. Die 22-Jährige absolviert in Chemnitz eine Ausbildung zur Erzieherin. Da sie kein Auto hat, bleibt ihr nur das Bahnfahren. Das findet sie nicht schlimm und dennoch: Wenn sie die Wahl hätte, würde sie sich für das Auto statt der Bahn entscheiden. In den Zügen sind die vorgeschriebenen Mindestabstände nur schwer einzuhalten, so die Pendlerin. Zudem fällt ihr auf, dass einige Leute ihre Maske nicht bis über die Nase ziehen. Obwohl an den meisten Haltestellen und Bahnhöfen nun eine Maskenpflicht besteht, halten sich nicht alle Reisenden daran. Aktuell macht Jessina ihren Führerschein. Bis die 22-Jährige diesen und ein Auto hat, wird sie die Bahn weiterhin nutzen, findet das aber nicht schlimm.emg

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