Zwei Millionen Euro Nachschlag: Steuersenkung für Weißenborn

Weißenborn.

Geldsegen in der Coronakrise: Die Gemeinde Weißenborn bekommt eine Gewerbesteuernachzahlung aus vergangenen Jahren in Höhe von rund zwei Millionen Euro. Darüber hatte Bürgermeister Udo Eckert kürzlich den Gemeinderat informiert. Das sei in der Vergangenheit ab und zu vorgekommen, sagt er. Verlassen könne man sich aber auf die Gewerbesteuereinnahmen nicht; die Gemeinde habe aber auch schon große Beträge zurückzahlen müssen. "Außerdem müssen wir davon bestimmt eine Million Euro Reichensteuer abführen", sagt Eckert. Er schlägt vor, die Weißenborner zu entlasten, indem die Hebesätze der Grundsteuer gesenkt werden sollen. "Gerade jetzt, in der Coronakrise, wenn einige in Kurzarbeit sind, sollen die Leute davon etwas haben", erklärt er. Den Hebesatz der Grundsteuer A will er von 300 auf 200 Prozent senken, den der Grundsteuer B von 390 auf 300 Prozent. Allerdings müsse dafür zunächst eine spezielle Satzung erstellt werden. Die Steuersenkung koste die Gemeinde etwa 100.000 Euro. (cor)

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