Englische Hundesportart erstmals im Vogtland

Einen Obedience-Wettkampf hat der Hundesportverein Zwota ausgerichtet. Was sich dahinter verbirgt.

Zwota.

Im Rahmen des jährlichen Sommercamps des ortsansässigen Hundesportverein fand am Samstag der erste Vogtländische Obedience-Wettkampf in Zwota statt. Insgesamt 25 Teilnehmer mit über zehn verschiedenen Hunderassen waren dabei am Start. Die Teams sind hierzu aus Sachsen, Thüringen und Berlin-Brandenburg angereist.

Die Tragsäulen der aus England stammenden Hundesportart sind Gehorsam und die Teamarbeit zwischen Mensch und Vierbeiner. Dabei wird in verschiedenen Situationen kontrolliertes Verhalten abverlangt. Neben den Basishörzeichen wie Sitz und Platz gehört auch das Apportieren von unterschiedlichen Gegenständen dazu. Besonderes Augenmerk obliegt der Kontrolle auf Distanz. Der Hundeführer lenkt seinen Hund dabei auf größerer Entfernung nur durch Hör- und Handzeichen. Zum Beispiel musste im Wettbewerb ein zehn Meter entfernter Kegel umrundet werden. Die wichtigste Voraussetzung ist, dass das Team aus Mensch und Hund perfekt aufeinander eingespielt ist. Heike Rost, eine Teilnehmerin aus dem Landesverband Berlin-Brandenburg formulierte dies so: "Wir sind schon seit vielen Jahren im Hundesport aktiv. Die Erfahrung und das Vertrauensverhältnis helfen uns bei solchen Wettbewerben natürlich sehr."


Das Kampfrichterteam, bestehend aus einem Steward, welcher die einzelnen Übungen ansagt und einem Leistungsrichter, der die Punktbewertung vornimmt, hatte 320 Punkte pro Team zu vergeben. Bei 170 erreichten Punkten galt die Obedience-Prüfung als bestanden. Unterteilt in drei Leistungsklassen und einer Beginner-Gruppe wurden die Tagessieger ermittelt. Gewinnerin von Klasse drei und der damit anspruchsvollsten Kategorie wurde Svea Balke aus dem Verein HSV Wittgensdorf mit ihrer Gos d'Atura Catalá Hündin Lilli. Klasse zwei gewann Elke Seeliger mit ihrem Labrador Retriever Atze vom HST Parthenaue. In Klasse eins konnte sich Beatrice Tutic-Fischer vom HSV Knautheim durchsetzen.

Der für die Teams anspruchsvolle und ereignisreiche Tag endete mit einem gemeinsamen Lagerfeuer, bei dem die Erfahrungen des Tages besprochen werden konnten. Für die Mitglieder des Zwotaer Hundesportvereins ging es bereits am Sonntag mit ihrem Sommercamp weiter. Individuelle Trainingseinheiten standen auf dem Plan.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...