Fit gemacht für Winterdienst

Die Klingenthaler Wohnungsgesellschaft hat in neue Technik investiert. Damit will sie neue Aufgaben übernehmen. Die Bewährungsprobe steht an.

Klingenthal.

Eine nicht alltägliche Fahrzeugparade erlebte jetzt der Klingenthaler Marktplatz. Die Mitarbeiter der stadteigenen Wohnungsgesellschaft (Woge) präsentierten sechs neue Fahrzeuge plus Technik, die kürzlich angeschafft wurden. "Eine Investition von rund 1,3 Millionen Euro", zeigte Andreas Günnel auf, Chef vom Stadtbauamt und Woge-Geschäftsführer. Die Finanzierung erfolgte über ein Darlehen, der Stadtrat hatte im März der Übernahme einer Ausfallbürgschaft in Höhe von rund 561.000 Euro zugestimmt.

Klingenthal übernahm in diesem Jahr bereits den Grünschnitt, Baumpflegearbeiten sowie Reparatur- arbeiten an städtischen Verkehrs- anlagen wieder in eigene Regie. Jetzt kommt der Winterdienst auf kommunalen Straßen dazu. Damit will man Kosten sparen. Die Zahl der Mitarbeiter der Woge wurde auf neun aufgestockt. Für die zusätzlichen Stellen waren laut Bürgermeister Thomas Hennig (CDU) rund 20 Bewerbungen eingegangen.

Betreut werden durch die Woge auch die rund 500 kommunalen Wohnungen. 12 wurden in diesem Jahr saniert und neu vermietet. Realisiert wurden zudem Arbeiten an kommunalen Gebäuden und Einrichtungen wie Museum, Rathaus und Tierpark. Andreas Günnel: "Unser Ziel ist es, mit den Dienstleistungen flexibler zu werden."

Neben der Woge gibt es im Ortsteil Zwota den städtischen Bauhof, der mit Mitteln aus dem Programm "Brücken in die Zukunft" aus einer Industriebrache entstand. Sechs Mitarbeiter mit drei Fahrzeugen und entsprechender Technik sind dort stationiert. Auch die neuen Woge-Fahrzeuge stehen dort in den Garagen. Bei Bedarf, so Günnel, arbeiten Woge und Stadtbauhof natürlich zusammen.

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