Neues Fördergebiet startet mit Schulanbau

Klingenthal will in den nächsten zehn Jahren in "Kernstadt" investieren

Klingenthal.

Die Stadt Klingenthal hat ein neues Fördergebiet "Kernstadt" auf den Weg gebracht. Der Stadtrat hat das Gebiet festgelegt und kann einen Antrag zur Aufnahme in das Programm "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" stellen. Damit soll Fördergeld fließen. "Wir wollen in den nächsten zehn Jahren 15 Millionen investieren", sagte Bürgermeister Thomas Hennig (CDU).

Das festgelegte Gebiet erstreckt sich bis zum Tierpark, wird von der Auerbacher Straße abgegrenzt, geht bis zur Dietrich-Bonhoeffer-Straße, bis zum ehemaligen Güterbahnhof und bis zur Brückenstraße, Zwotaer Straße und Lindenstraße.

Als erste und nach den Worten von Hennig wichtigste Baumaßnahme im neuen Fördergebiet erfolgt der Anbau für die Oberschule im Schulzentrum am Amtsberg. Noch in diesem Jahr will die Stadt den Bauantrag stellen, um im Januar die Arbeiten ausschreiben zu können. Hennig geht davon aus, dass bis Ende März die Baugenehmigung vorliegt, um im April mit dem Bau zu starten. Oktober/November soll der Rohbau abgeschlossen sein, danach geht es an den Innenausbau. Ziel ist, ab dem Schuljahr 2020/21 das neue Gebäude für die Oberschule nutzen zu können. Als zweiter Schritt, in etwa drei Jahren, soll an die bestehende Turnhalle noch ein Turnhalle angebaut werden. Für den Schulanbau werden rund drei Millionen mit Ausstattung investiert. Die Kosten werden zu zwei Dritteln vom Bund und Land gefördert.

Weitere Vorhaben, für die derzeit noch keine detaillierten Planungen laufen, sind verschiedene Sanierungsarbeiten im Tierpark, private Bebauung der noch leeren Fläche am Marktplatz, Straßenbau und Abriss alter Häuser. Auf die Bürger, die im Fördergebiet wohnen, kommt mit diesem Programm keine Sanierungsabgabe zu.

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