Nicht jede Rennpappe hält

Erst schlingerten die 55 Trabis im Schlamm, dann wirbelten sie jede Menge Staub auf. Das Trabi-Rennen in Pausa mit Teilnehmern aus dem ganzen Vogtland war für alle abwechslungsreich.

Pausa/Werda.

Nicht alle Trabis hielten acht Stunden das Fahren auf dem Parcours aus, wobei Reparaturen zum Programm gehörten. Einige Trabiteams hatten Pech. Bernd Söll vom Mühltroffer Team "Dieselfreunde" fehlte beispielsweise am Nachmittag das Getriebe. "Wir haben vorzeitig aufgegeben, weil wir unser Ersatzgetriebe an 'Die Spinnen' gegeben haben. Sie hatten gefragt, wer eins übrig hat." Während letzteres Team das Teil der Mühltroffer in seinen Trabi einbaute und zurück auf die Piste konnte, hätten die Mühltroffer später selbst ein Getriebe gebrauchen können, weil ihres kaputt ging. Am meisten Runden schaffte ein Berliner Team auf dem Parcours im Gewerbegebiet Pausa. Die "Torpedo Boys" mit Teamchef Lars Preuser absolvierten in acht Stunden mit deutlichem Vorsprung vor den anderen 172 Runden. Auf dem zweiten Platz folgte "Stahlpappe" aus Plauen (166 Runden) und den dritten Rang erreichten "Die Hinterwäldler" aus Langenwetzendorf mit 163 Runden. Die "Woddys" aus Schleiz, bekannt für ihre kreativen Ideen zur Gestaltung ihres Trabis, hatten ihre Pappe diesmal von Kinderhand bemalen lassen. Auf 68 Runden kamen die Thüringer. Viel Spaß hatte sicher auch das Team "VEB Naturchromzuchtanlage Werda" um Susi Jäger, denn in der Ehrenrunde fuhr bei ihnen eine Badewanne mit zwei Wasserratten darin mit.

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