Oelsnitz: Auktion ohne Leute vor Ort

Telefonisch oder live per Internet können Bieter am morgigen Freitag sowie am Samstag zur Herbstauktion um Schätze mitbieten.

Oelsnitz.

Im Coronaherbst 2020 ist im Auktionshaus Oelsnitz auch bei der 24. Auktion am morgigen Freitag und am Samstag eines tabu: das persönliche Erscheinen. Die freiwillige Versteigerung von Dingen aus verschiedenen Besitz läuft wie bereits die Auktion im Frühjahr ausschließlich aus der Ferne ab - durch ein vorher übersandtes schriftliches Gebot und Mitbieten am Telefon oder Internet. Wer sich einen Überblick verschaffen will, was zum Aufruf kommt, kann das am heutigen Donnerstag von 10 bis 18 Uhr nach vorherige Anmeldung (Ruf 037421 27471) auch noch persönlich tun.

Die Auktion selbst findet am morgigen Freitag von 16 bis gegen 19 Uhr und am Samstag von 11 bis gegen 16 Uhr statt, so Kathrin Voigt vom Auktionshaus. Für schriftliche Gebote gibt es Formulare im Katalog, der auf der Internetseite des Auktionshauses abrufbar ist. Telefonisches Mitbieten funktioniert nach vorheriger Anmeldung, in dem die Auktionatoren die gewünschten Artikel anbieten - wobei angemeldete Telefonanbieter automatisch den Einstiegspreis bieten. Das Online-Live-Bieten ist über die beiden Plattformen lot-tissimo.com oder invaluable.com möglich.

Zum Aufruf in Oelsnitz kommen unter anderem Bücher, Spielzeug, Kunsthandwerk, Münzen, Silber, Keramik/Porzellan, Schmuck, Glas und Militaria. Kathrin Voigt verweist auf lokale Literatur wie "Die Pechsiederei im Vogtlande" von Walter Hase (1905 bis 2007), Eduard Trauers Chronik von Marieney, das Heimatbuch Bad Brambach und Umgebung oder die Chronik der Oelsnitzer Schulen. An regionalen Künstlern sind Max Schneider mit mehreren Aquarellen sowie auch Manfred Feiler vertreten. Im Angebot sind ferner Armbanduhren aus Glashütte sowie viel Weihnachtliches, zum Beispiel Elf-Punkte-Engel aus der bekannten Manufaktur Wendt & Kühn in Grünhainichen.

www.auktionshaus-oelsnitz.de

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