Skiwelt Schöneck: Schießhausberglift läuft wieder

Dank der aktuellen Frostnächte läuft die künstliche Beschneiung wieder auf Hochtouren. Das freut nicht nur den Nachwuchs.

Schöneck.

Die Skiwelt Schöneck wird am heutigen Mittwoch den Zauberteppich und den Schießhausberglift wieder in Betrieb nehmen können, da die aktuellen Frostnächte eine Beschneiung ermöglichen. Am Mittwochmorgen wird präpariert und die Sicherheitsvorkehrungen abgeschlossen, sodass der Start voraussichtlich gegen 11 Uhr erfolgen kann, wie die Skiwelt am Dienstag informierte. Parallel läuft in den Frostnächten die Beschneiung der großen Skipiste Hohe Reuth am 4er-Sessellift weiter. "Halten die Nachtfröste an, so kann der 4er ab kommendes Wochenende eventuell in die Saison starten", so Michael Hecht, Geschäftsführer der Skiwelt-Betreiberfirma DLT Schöneck.

Noch am Montagnachmittag wurde die Schießhausbergpiste nur vom Nachwuchs genutzt. Als die knallrote Abendsonne hinter den Bäumen verschwand, holte Trainer Mario Müller seine "Schäfchen" zusammen, verteilte Lob und gab dem Nachwuchs des Skiclubs letzte Tipps, wie die Tore noch eleganter zu umfahren sind, für die Haltung und damit die Skier besser laufen. Und dann: "Bis zum nächsten Mal." Der Schießhausberg war in den vergangenen Tagen nur für die jungen Alpinen geöffnet. Trainer Mario Müller: "Es fehlten Schnee und vor allem Frost. Deshalb konnte der Hang nicht beschneit werden. Angesichts der Bedingungen war er trotzdem in einem optimalen Zustand. Stimmt's?" Angesprochen war Markus Schlosser, Beschneier und Hangpräparierer vom Dienst und Herr der Schneekanonen. Auf seinem Basecap steht deshalb treffend "Wegbereiter". Ihm ist es in erster Linie zu verdanken, dass der Schießhausberg wenigstens vom Skiclub-Nachwuchs genutzt werden konnte. Schlosser am Montag: "Ich warte sehnsüchtig auf Minusgrade, damit ich endlich wieder loslegen kann." Warum der Lift nicht für alle lief, erklärte Markus Schlosser auch: Der Belag sei sehr hart gewesen, stellenweise sogar vereist. Für Hobbyfahrer sei das zu gefährlich gewesen. Den Hang neu zu präparieren, sei zuletzt allerdings nicht möglich gewesen. Die Technik hätte die dünne Auflage komplett zerstört.

Mittlerweile hat sich das Bild gedreht. Die Temperaturen rauschten in den Keller - und brachten in Schöneck den Optimismus zurück. (eso/fp)


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