Verschobene Sanierung: Redebedarf

Mosen-Gymnasium: Landrat soll sich erklären

Oelsnitz.

Die um ein Jahr verschobene Sanierung des Oelsnitzer Julius-Mosen-Gymnasiums durch den Vogtlandkreis führt zu Redebedarf bei Oelsnitzer Stadträten. Die Chefs der vier Ratsfraktionen haben sich am Mittwoch darauf verständigt, Landrat Rolf Keil (CDU) und verantwortliche Mitarbeiter in den Stadtrat einzuladen, um Informationen aus erster Hand zu erfahren, informierte Vize-Oberbürgermeister René Buze (FOB). Die Stadtverwaltung hat von der Mitte des Monats getroffenen Entscheidung, die Sanierung erst in den Sommerferien 2020 zu starten, bislang kein offizielles Schreiben. "Wir wollen an der Stelle aber eine saubere Kommunikation", betonte Buze, der sich in den vergangenen Tagen über die Hintergründe schlaugemacht hat. Nach seinen Informationen hätte ein Baubeginn frühestens im Februar 2020 erfolgen können - was allerdings wenig sinnhaft sei, wenn beispielsweise die Heizung mit erneuert werden soll. Daher habe sich der Kreis in Absprache mit Planer Klaus Knüpfer und der Schulleitung verständigt, die Sanierung um ein Jahr zu verschieben. Ursache für den Verzug sei die späte Genehmigung des Kreishaushaltes, an dem die Ausschreibungen für das Schulgebäude hingen.

Die Sanierung des Julius-Mosen-Gymnasiums ist mit mehr als drei Millionen Euro veranschlagt. Vorgesehen ist ein etappenweiser Bau, der dann bis Ende 2022 dauert. Im Anschluss will die Stadt Oelsnitz die Trägerschaft für die Bildungseinrichtung vom Vogtlandkreis übernehmen. (tb)

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