Brand in Wohnheim endet glimpflich

Psychisch Kranke in Grünbach für kurze Zeit in Sicherheit gebracht

Grünbach.

Dank des beherzten Eingreifens von zwei Mitarbeitern ist in der Nacht zum Montag ein Zimmerbrand schnell eingedämmt worden, der gegen 1.45 Uhr in der Sozialtherapeutischen Wohnstätte Grünbach ausgebrochen war. Ernsthaft verletzt wurde niemand. Die beiden Betreuer konnten mit Pulverlöschern das offene Feuer bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr ersticken. Kurz darauf löschten die Feuerwehren unter anderem aus Grünbach, Muldenberg und Hammerbrücke die Glutnester im völlig verkohlten Zimmer.

Die Feuerwehren waren mit 75Leuten, die Rettungsdienste mit 28 Kräften im Einsatz. Die beiden Wohnheim-Mitarbeiter kamen anschließend mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus, das sie aber gestern Mittag verlassen konnten. Sieben Bewohner mussten zunächst in andere Einrichtungen der Diakonie evakuiert werden, die die Wohnstätte betreibt. Man gehe davon aus, dass sie in den nächsten beiden Tagen wieder in ihr gewohntes Umfeld zurückkehren könnten, sagt Diakonie-Vorstand Sven Delitsch. Er lobte den Einsatz von Feuerwehr und DRK, das Rettungskonzept und die regelmäßigen Übungen in der Wohnstätte hätten sich ausgezahlt. Größten Respekt zollte der Vorstand den diensthabenden Betreuern.

Zu Brandursache sowie zur Schadenshöhe gibt es bisher noch keine Angaben. (bap)

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