Giftwerte "im grünen Bereich"

Glitzner-Brand: Behörde nennt weitere Ergebnisse

Schneidenbach.

Die wenige Tage nach dem Großbrand in der Recyclinganlage der kreiseigenen Müllfirma Glitzner herausgegebenen Empfehlungen zum Umgang mit Lebensmitteln und Tierfutter sind offenbar aufgehoben. Wie es in einer gestern vom Landratsamt herausgegebenen Mitteilung heißt, ist es beim Brand "nur zu geringen Kontaminationen von Boden, Futtermitteln, Aufwuchs und Nahrungsmitteln" gekommen. Die jetzt vorliegenden Analyseergebnisse "sämtlicher Proben liegen im grünen Bereich".

Untersucht worden war in erster Linie auf "rußgetragene Schadstoffe, insbesondere auf die als karzinogen beziehungsweise möglicherweise karzinogen eingestuften polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK), die sogenannten Dioxinvorläufersubstanzen polychlorierte Biphenyle (PCB) sowie Dioxine und Furane". Da die Untersuchungsergebnisse unterhalb von Empfehlungswerten liegen, dürften demnach alle Güter "bestimmungsgemäß" verwandt werden.

Bereits in der Vorwoche lagen die Ergebnisse der Löschwasserproben vor. Aufgrund des darin enthaltenen Schadstoffcocktails muss es als Sondermüll entsorgt werden. (gem)

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...