Arbeiten am Vereinshaus werden teurer

Beim Anlegen des Festplatzes im Hartensteiner Ortsteil Thierfeld gab es eine böse Überraschung. Jetzt rechnet die Kommune mit 236.000 statt 200.000 Euro Kosten.

Hartenstein.

Die Arbeiten am und vor dem Vereinshaus im Hartensteiner Ortsteil Thierfeld gehen gut voran. Aber: Sie werden voraussichtlich deutlich teurer als geplant. Darüber hat jetzt Bürgermeister Andreas Steiner (parteilos) informiert. Er berichtete, dass es beim Anlegen des Festplatzes vor dem Haus, der diese Woche fertiggestellt worden ist, Probleme mit der Festigkeit des Baugrundes gegeben hat. Außerdem hätten in diesem Bereich keine Pläne über die Lage von Kabeln im Erdreich existiert, sodass versehentlich Stromkabel zerrissen worden sind. Eine böse Überraschung war, dass bei den Tiefbauarbeiten eine ehemalige Klärgrube gefunden worden ist, die einfach überpflastert gewesen sei. "Die musste natürlich entsorgt werden, genau wie die gefundenen Fundamentreste", so der Bürgermeister. "Das alles führte zu Kostensteigerungen."

Aus dem Hartensteiner Bauamt heißt es, dass nun statt der ursprünglich geplanten 200.000 Euro Kosten mit 236.000 Euro gerechnet wird. Und das, obwohl man bei den Hochbauarbeiten sogar unter den vorgesehenen Kosten geblieben sei. "Das Vorhaben wird zu 75 Prozent über das Programm 'Vitale Dorfkerne' gefördert. Wir versuchen nun, für die Mehrkosten ebenfalls diese Förderung zu erhalten", sagt Bauamtsleiter Torsten Schönherr.

Nicht nur der Festplatz wird erneuert, sondern auch der Spielplatz neben dem Thierfelder Vereinshaus. Dort werden spezielle Sicherheitsborde eingebaut. Der alte Kletterturm mit Rutsche wird saniert und wieder aufgestellt. Darüber hinaus sind Kletterspinne, Wippe und ein Buddelkasten bestellt worden. Die Mitarbeiter des städtischen Bauhofes werden diese nach der Lieferung aufstellen.

Das Vereinshaus selbst wird innerhalb des Projektes derzeit rundherum trockengelegt. Außerdem erfolgt noch eine malermäßige Instandsetzung der Fassade. Sie wird künftig wie bereits andere städtische Immobilien neu in einem hellen Gelbton erstrahlen, berichtet der Bauamtsleiter.

Bürgermeister Andreas Steiner lobt die gute Arbeit der Firma Hoch- und Tiefbau Schubert Wilkau-Haßlau und der Firma ATS Chemnitz, die das Projekt verwirklichen. "Auch das Zusammenspiel beider klappt gut", so der Kommunalpolitiker.

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