Aufzüge Nummer 55 bis 65 in Arbeit

Die Mieter müssen zeitweise Umwege in kauf nehmen, damit es bald ganz einfach hoch und runter geht.

Hohenstein-E./Oberlungwitz.

Die Wohnungsgenossenschaft Sachsenring investiert in diesem Jahr rund 2 Millionen Euro in neue Aufzüge. In Oberlungwitz an der Robert-Koch-Straße 26 werden laut Michael Wied, Vorstand der Wohnungsgenossenschaft, sechs Aufzüge angebaut. In Hohenstein-Ernstthal an der Ringstraße 5 bis 9 sind es fünf Stück, an denen gebaut wird. "Mit der Gesamtmaßnahme wollen wir im Spätherbst fertig sein", sagt Wied. Auch Arbeiten an den Außenanlagen finden in Zusammenhang mit dem Aufzugsbau statt.

Logistisch ist die ganze Sache nicht ganz einfach. Nur einer der Eingänge an dem Wohnblock in Oberlungwitz ist offen geblieben und muss nun von allen Bewohnern genutzt werden. Die Verbindung zu den anderen Treppenhäusern wurde durch den Keller geschaffen. "Anders geht das nicht zu machen", sagt Michael Wied. Die Bewohner hätten sich aber weitgehend darauf eingestellt, dass der Weg zu den Briefkästen, die genau wie die Klingeln neu installiert werden mussten, nun länger ist. Auf der Rückseite des Gebäudes wurde ein Schotterweg für die Feuerwehr angelegt, damit im Ernstfall über die Drehleiter Menschen gerettet werden können. Der Schotterweg soll laut Wied auch nach Baumaßnahme erhalten bleiben.

Mit den elf Aufzügen, die dieses Jahr errichtet werden, will die Wohnungsgenossenschaft ihr Investitionsprogramm "65 Mal ganz nach oben" beenden, das bereits seit 2015 läuft. Es hat ein Gesamtvolumen von rund zehn Millionen Euro.

In unmittelbarer Nachbarschaft des Plattenbaues, der derzeit an der Oberlungwitzer Robert-Koch-Straße neue Aufzüge bekommt, steht mit dem ehemaligen Einkaufsmarkt noch ein weiteres Gebäude der Wohnungsgenossenschaft. Wie es damit weitergeht, ist noch nicht endgültig geklärt. "Es gibt Überlegungen, es abzureißen und Parkflächen zu schaffen", sagt Wied. Das wird aber voraussichtlich noch bis 2023 dauern.

Der ehemalige Markt und seine Freiflächen spielten auch in der Diskussion um den Parkplatzmangel rund um die benachbarte Kindertagesstätte "Tausendfüßler" eine Rolle. Deshalb hat auch die Stadtverwaltung Interesse daran, dass es in dem Bereich Veränderungen gibt.

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