Aus Haft wird Bewährung

Ex-Musiklehrer muss wegen Besitzes kinderpornografischer Bilder doch nicht ins Gefängnis. Das Landgericht setzte die Strafe zur Bewährung aus.

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33 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    1
    klapa
    27.08.2020

    Frau Günther, unterstütze Sie in Ihrer Aussage vollinhaltlich.

    Es klingt, als wären Sie eine von diesem Herrn direkt oder auch in Ihrem Bekanntenkreis indirekt Betroffene.

    Solche Menschen mit derartigen Urteilen zu 'beglücken' heißt, ihrem Treiben weiteren Vorschub zu leisten.

    Vergehen oder Verbrechen war sogar für die zuständige Ministerin ein Problem

    Skandal!!

  • 3
    2
    KatrinRolandLucie210364
    27.08.2020

    Ein Schlag ins Gesicht für alle. Ganz besonders vor dem Hintergrund, des größten Missbrauchskandals derzeit in Deutschland. Ein Schlag ins Gesicht für diejenigen, die sich täglich grausamste kinderpornographische Bilder ermittlungstechnisch anschauen müssen und natürlich eine absolute Farce, für die zahlreichen Opfer dieser perversen Machenschaften. Es gilt als SCHWERER Diebstahl und wird bestraft, wenn weg geworfenes Essen aus den Containern geholt wird - um noch Gutes damit zu tun. Es führt zu nicht gerade geringen Verurteilungen, wenn Pfandbons gefunden werden/ liegen gelassen werden und die Kassiererin löst diese privat ein. Es gibt harte Strafen für Otto Normalbürger - wenn er seinen (Mitwirkungs)Pflichten nicht nach kommt (Steuern etc). Es wird die volle Härte des Gesetzes angewendet, wenn... Aber Männer, denen durch "Zufall" Porno´s von MInderjährigen auf den Rechner flattern oder aufs Handy, sind offensichtlich mit aller Nachsicht zu behandeln. Auch wenn sie schon mehrmals mit dem Gesetz in Konflikt kamen, ....alles nicht so schlimm. Und...es gibt für alles eine Begründung und Erklärung. Das der Mann sich rauswindet, ist klar. Dass aber die Justiz das unterstützt, permanent beim Täter nach Entschuldigungen und nach hanebüchenden Erklärungen gesucht wird - einfach nur grauenhaft. Hoffentlich, steht mal eines dieser Kinder - Auge in Auge - den sogenannten RECHT-Sprechern gegenüber und schaut sie anklagend an. Wie kann man bei einer deratigen Rechtssprechung - egal ob es die Gesetzgebung her gibt, noch schlafen. Derartige Urteile, machen es möglich, dass hunderttausende Opfer weiter gequält werden und das die Verbrecher im Land laut lachen. Das macht es erst möglich, dass sich Opfer verhöhnt und verarscht vorkommen. Wenn so etwas nicht anders bestraft wird, dann stimmt was mit den Gesetzen nicht. Und die...können geändert oder eben mal RICHTIG angewendet werden. Aber....diejenigen, die derartige Urteile fällen, betrifft es ja nicht.
    Katrin Günther, Mobile Heilerziehungspflege, Leipziger Straße 176, 08058 Zwickau,
    0170 21 77 8783

  • 5
    2
    klapa
    26.08.2020

    Wer ihn persönlich kennt und weiß, was ihm alles vorzuwerfen war, kann über dieses nun rechtskräftige Urteil nur den Kopf schütteln. Kuscheljustiz - das Einzige, was einem da einfällt!

    Es bleibt nur zu zu hoffen, dass weitere Vorwürfe in anschließenden Verfahren zur Sprache kommen. Oder sind die bereits einbezogen? Das wäre ein Skandal.