Betriebe erwarten Umsatzverluste

Landkreis.

Die Betriebe des verarbeitenden Gewerbes in Westsachsen rechnen wegen der Corona-Krise erneut mit rückläufigen Umsatzzahlen. Das sagte Kathrin Buschmann, Sprecherin der IHK Zwickau. Der mit Umstellung auf Elektroantrieb verbundene organisatorische und technische Vorlauf in der Automobilindustrie sowie die schwierige handelspolitische Weltlage führten bereits 2019 zu rückläufigen Ergebnissen. Die 121 Industrieunternehmen mit mehr als 50Mitarbeitern erzielten im Vorjahr 8,37 Milliarden Euro Gesamtumsatz (minus 9,4 Prozent). Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im verarbeitenden Gewerbe sank auf 125.462 (minus 0,9 Prozent). Einen deutlichen Umsatzrückgang verzeichnete der Bereich "Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen" (minus 16,7 Prozent). Positive Impulse beim Umsatz setzten unter anderem die Bereiche Maschinenbau (plus 4,6) und Metallerzeugnisse (plus 3,6). Der höchste Umsatz- zuwachs in der Region entfällt auf den Bereich "Reparatur/Installation von Maschinen und Ausrüstungen" (plus 59). (nkd)


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