Erfolgsstoff Dederon

Nach einer gelungenen Premiere und mehreren Vorführungen ist die Heimatkomödie an Weihnachten im Internet zu sehen.

Hartenstein.

Ramona Markstein und ihre Mitstreiter hätten nicht gedacht, dass diese Idee so gut ankommt. Bereits bei der Premiere ihrer selbst gedrehten Heimatkomödie "Dederon - Dr Stoff aus dem de Scherzen sei", im Oktober im Hartensteiner Ortsteil Thierfeld, platzte der Vorführraum aus allen Nähten. "Mit so viel Resonanz hatten wir nicht gerechnet. Es war gar nicht genug Platz für alle Besucher, die den Film sehen wollten", berichtet die Künstlerin, die das Drehbuch schrieb und Regie führte. Für die Marksteins, die in Thierfeld wohnen, war die Filmpremiere ein Heimspiel. Ihr Bekannter Robby Arnold, Mitorganisator des "Rock for Neighbours"-Festivals, hatte frühzeitig von dem Projekt erfahren und die Filmemacher davon überzeugt, das 45-minütige Werk auf dem Festival zu präsentieren. "Es kamen schätzungsweise gut 350 Besucher, die den Film sehen wollten. Weil der Saal dafür zu klein war, mussten wir außerhalb zusätzliche Plätze schaffen, damit alle gucken konnten", erzählt Robby Arnold. Die Resonanz der Zuschauer sei durchweg positiv gewesen.

Mittlerweile ist der Film, in dem Dederon-Schürzen eine Hauptrolle spielen, auch an anderen Orten vorgeführt worden. Bei der Vorstellung im Mehrgenerationenhaus in Wildenfels Ende November war das Interesse so groß, dass das Werk zweimal gezeigt wurde. Bei der Vorstellung Anfang Dezember im Neuen Konsulat in Annaberg-Buchholz erhielten mit Dederon-Schürzen bekleidete Besucher freien Eintritt. Und obwohl die DDR-Kunstfaser Dederon vor allem älteren Semestern ein Begriff sein dürfte, war das Publikum bei den Vorstellungen bunt gemischt. "Unter den Zuschauern war jede Generation vertreten, auch Kinder. Bei der Premiere in Thierfeld waren viele Menschen aus dem Ort gekommen, auch ältere Leute", so Ramona Markstein.

Am ersten Weihnachtsfeiertag gegen 17 Uhr feiert der Film noch einmal Premiere. Das Team um die Hartensteiner Künstlerin präsentiert auf dem Videoportal Youtube eine bisher nicht gezeigte erzgebirgische Version der Heimatkomödie. 

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