Flüchtling schafft es in Reinsdorf zum Mechaniker-Job

Nach der Flüchtlingskrise 2015 ist es ruhig ums Thema Integration geworden. Positive Beispiele gibt es aber noch immer, wie der Fall aus Westsachsen zeigt.

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1515 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    0
    klapa
    05.08.2020

    Aber Ihnen, Simple..., würde ich die Mitarbeit an der Befragung zutrauen.

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    Malleo
    04.08.2020

    harzruessler
    Ich mag Fakten und keine Allgemeinplätze.
    Die Abschlüsse sind im Herkunftsland gemacht.
    Das erklärt auch weitere Probleme.
    In der FP wurde vor einem Jahr von 3 Hochschulabsolventen berichtet.
    Sie hatten allesamt noch Nachholebedarf, um in vergleichbare Jobs in D zu gelangen.

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    harzruessler1911
    04.08.2020

    @Malleo

    Da tust Du Dir aber wirklich was an. Aber Danke für die Nachforschung und Aufarbeitung. Finde ich sehr interessant, genau auf solche Bezüge, die Daten übersichtlich, nachvollziehbar zu gestalten. Zumindest sollten hier einigermaßen, korrekte Angaben heraus zu holen sein, was Schul-- und Ausbildungsstatus angeht.
    Sehe ich mir die Zahl 589 kein Abschluss/ ohne Angabe gegenüber 811 ohne Berufsabschluss, muss man leider die Qualität der Schulabschlüsse, selbst von denen die einen haben in Frage stellen.
    Geht daraus hervor, ob es sich bei allen Abschlüssen um Abschlüsse im Herkunftsland oder auch in Deutschland handelt? Frage ich wegen der Qualität.

  • 5
    3
    Malleo
    04.08.2020

    harzruessler
    Nachfolgende Zahlen sind von der AA in Zwickau 11/19(aktuelle Zahlen frage ich gerade ab)
    Menschen im Kontext "Fluchtmigration"
    Gesamt 914
    davon
    -Schulabschluss
    kein Abschluss 260
    ohne Angabe 329
    -Berufsabschluss
    ohne Abschluss 811
    -Anforderung des Zielberufes Helfer 626
    Wer deshalb nach der Gesamtsumme der Kosten im Kontext "Fluchtmigration" stellt, wird durch ein Labyrinth von Statistiken und Zuständigkeiten geschickt.
    Die mir vom AA übergebene Exeltabelle muss man stundenlang studieren, um erst einmal Begrifflichkeiten zu ordnen.

  • 2
    2
    harzruessler1911
    04.08.2020

    Grundsätzlich ist solch ein Integrationsergebnis sehr positiv. Ich kenne auch zwei einer bei uns im Konzern ITler und einer im örtlichen Supermarkt, welcher sogar Jahrgangsbester in der Ausbildung war. Beide sprechen sehr gut deutsch. Sowie ist mir ein syr. Ingenieur durch einen Verwandten bekannt, welcher nur positives berichtet.

    Statistiken, sehe ich aufgrund einer sehr merkwürdigen Erfahrung zwiespältig, vor allem wenn man nicht weiß, wie genau diese erhoben wurden-Verfahren-Erhebungskriterien usw.

    Vor ein paar Jahren, nahm ich mal bei einer großen Gewerkschaft an einer bundesweiten Online petition teil. Ich war entsetzt, als ich feststellte, dass ich mehrmals teilnehmen konnte, dies auch noch gezählt wurde. Als ich die Gewerkschaft anschrieb und darauf aufmerksam machte, war es denen nicht mal eine Antwort wert..leider.

    Mich würde es u.a interessieren wieviel von 50% eine so super Ausbildung wie oben hinlegen und wieviel davon in Niedriglohnjobs, wo wenig Deutschkenntnisse notwendig sind arbeiten. Hat jemand bereits eine gute Ausbildung, z. B. Arzt, Ingenieur werden diese dann genauso gut bezahlt, wie der deutsche Kollege, oder spart man sich einen Teil u.a.aufgrund staatl. Zuschüsse, oder wenn kein Tarifvertrag zugrunde liegt, wird er in diesem Fall ebenfalls gleichbehandelt in Bezug auf Lohn?
    Obwohl zu den Deutschkenntnissen müsste ich leider auch schon erleben, dass mich der Arzt oder die Schwester völlig mißverstand, was ich in diesem Fall alles andere wie Lustig finde, wenn dann Medikamente aufgeführt werden die ich zu Hause genommen hätte, ich dieses aber nicht mal kenne.

  • 3
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    mops0106
    04.08.2020

    "...aber lieber Träumen als die Augen öffnen!"

    Richtig! Diese "Träume" sind zu teuer und gefährlich für unsere Gesellschaft.

  • 3
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    SimpleMan
    04.08.2020

    @AliceAndreas Sie haben an der Befragung mitgearbeitet?

  • 5
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    AliceAndreas
    04.08.2020

    @SimpleMan

    Das 50% völlig utopisch sind, sagt schon der normale Menschenverstand!!

    Und das dieses Ergebnis aus einer Befragung heraus entstanden ist, ist die Erklärung dafür!

    ... aber lieber Träumen als die Augen öffnen!

  • 4
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    klapa
    03.08.2020

    Malleo, meine mehrfachen Versuche dazu nicht durchgegangen!

  • 5
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    SimpleMan
    03.08.2020

    @Malleo " ... Kann es sein, dass sich in Summe vergleichsweise recht wenige diese 7 Meilenstiefel anziehen oder wie erklärt sich die mediale Hervorhebung einer Normalität, mit Arbeit seinen Lebensunterhalt selbst zu bestreiten?..." Ca. 50 % Prozent der Flüchtlinge, die zwischen 2013 und 2016 nach Deutschland gekommen sind, haben inzwischen Arbeit. Finde ich jetzt nicht so wenig und wenn täglich über diese 50 % berichtet würde, wären Sie wahrscheinlich auch nicht zufrieden .
    https://www.tagesschau.de/wirtschaft/arbeitsmarkt-fluechtlinge-103.html

  • 12
    5
    Malleo
    03.08.2020

    Das ist schon mal eine Überschrift wert und Versuch Nr. 5 für einen Kommentar!
    Gratulation, denn schon einmal berichtete die ZFP vor einem Jahr über die Integration von „Schutzsuchenden“ in den Arbeitsmarkt- und das mit 7 Meilenstiefeln!
    Das hört sich, wie auch dieses Beispiel zeigt, alles richtig gut an, wird doch von Menschen berichtet, die einer „richtigen“ Arbeit nachgehen.
    Wir wissen, dass in den letzten 5 Jahren über 2,5 Mio. Menschen zu uns gekommen sind, wobei über den Erfolg der Integration (z.B. Arbeitsmarkt) recht unterschiedliche Geschichten erzählt werden.
    Über gelungene Beispiele berichtet man gern und ausführlich. Gut so !
    Gleichzeitig erklärt die besondere Hervorhebung einmal mehr die Tatsache, dass die hochgelobten Erwartungen an jene „geschenkten Menschen“, die uns Frau Göring- Eckardt seit 2015 vermittelte, offensichtlich meilenweit an der Realität vorbeigingen?
    Wohl auch deshalb, weil über 80% der Gäste keine Berufsausbildung haben oder Analphabeten sind und deshalb sehr oft staatliche Transferleistungen erhalten?
    Fazit: Kann es sein, dass sich in Summe vergleichsweise recht wenige diese 7 Meilenstiefel anziehen oder wie erklärt sich die mediale Hervorhebung einer Normalität, mit Arbeit seinen Lebensunterhalt selbst zu bestreiten?

  • 7
    6
    Malleo
    03.08.2020

    Freigeist
    Man wird in Zukunft sehr genau Ihre Beiträge ob der Orthographie durchlesen, denn auf deren Inhalt kommt es nicht an!

  • 7
    9
    Freigeist14
    03.08.2020

    Roter Daumen ,weil man doch für Integrierte und Wohlwollende in der Rechtschreibung Vorbild sein will , oder ?

  • 12
    11
    20Online20
    03.08.2020

    Super! Eine Person weniger die auf Staatskosten leben. Gerechnet auf seid 2015 Eingereiste sind das gleich wieviel Prozent?!

  • 18
    27
    440214
    03.08.2020

    Die Nadel im Hauhaufen ...