Für Bach in Marienthal ist neue Brücke erforderlich

Das Bauwerk, das die Olzmannstraße überquert ist nicht mehr standsicher

Zwickau.

Der Mittelgrundbach, der zwischen dem Gerätehaus der Feuerwehr Marienthal und dem gerade erst umgebauten Eisenbahnviadukt die Olzmannstraße in Zwickau unterquert, bekommt in diesem Bereich einen neuen Durchlass, sprich eine neue Brücke. Dazu soll der Bauausschuss auf seiner Sitzung am heutigen Montag in einem ersten Schritt die entsprechenden Planungsleistungen für annährend 18.000 Euro an ein Zwickauer Planungsbüro vergeben.

Das zwischen 1920 und 1930 gebaute und für den Autofahrer kaum sichtbare Brückenbauwerk ist dauerhaft nicht zu erhalten, wie aus dem Bericht nach der Brückenprüfung im Jahr 2016 hervorgeht. Demnach ist die bestehende Grundsubstanz der Brücke erheblich beschädigt. Unter anderem weisen die aus Natursteinmauerwerk ausgeführten Widerlager eine hohe Feuchtigkeit auf. An der Stirnseite, die aus dem gleichen Material errichtet wurde, kam es bereits zu Einbrüchen. Der Aufwand, die bestehende Brücke so zu ertüchtigen, dass sie wieder standfest ist, sei unverhältnismäßig hoch, heißt es in der Beschlussvorlage.

Da die Stadt ohnehin einen Ausbau der Olzmannstraße plant, ließe sich der Bau des Durchlasses am Ende des ersten Bauabschnittes einplanen, heißt es. Wann genau gebaut wird, ist allerdings von einem Beschluss zur Sanierung der Olzmannstraße abhängig. Der Bau hängt zudem vom Baufortschritt des Großgefängnisses auf dem ehemaligen RAW-Gelände ab.

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