Gleise zum Zwickauer Hauptbahnhof rosten noch fünf Jahre

Erst mit dem Umbau kommen neue Straßenbahngleise auf den Zwickauer Bahnhofsvorplatz. Die Suche nach den Verantwortlichen für die Stilllegung der Strecke hingegen stockt.

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1515 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    0
    Zeitungss
    09.10.2020

    @Malleo: Man kann in der heutigen Zeit ein Bauprojekt ganz einfach zerreden. Fachkompetenz spielt keine Rolle mehr, was ein ausschlaggebender Punkt ist. Die Entscheidungsträger sind davon noch weiter entfernt, Ergebnisse sind nicht nur beim BER /Stuttgart 21 bekannt. Gestern wollte der Staatssekretär im BVM der Bahn Beine machen wegen der Elektrifizierung Hof-Nbg. Lachen ist einfach angesagt und noch am besten verkraftbar. Das Projekt könnte auch der Chefarzt im Krankenhaus vorantreiben, der hat sicherlich das gleiche Fachwissen dazu. Viele Köche verderben den Brei, wenn diese noch aus Laien bestehen, nun ja, Ergebnisse sind hinreichend bekannt.
    Ihr letzter Satz bringt es auf den Punkt.

  • 3
    1
    Malleo
    09.10.2020

    Zeitungss
    Dann schauen Sie mal nach den Hintergründen für dieses Desaster- nicht bei ö-r oder dpa!
    Allein über die Rheinquerung der A1 bei Leverkusen könnte ich ein abendfüllendes Programm bieten.
    Im Herbst letzten Jahre war ich in China, dort baut man in EINEM Jahr 3 Flughäfen der BER- Größe.
    Dort pfuschen aber auch keine Politiker ins Handwerk.
    Dieses Land braucht deshalb wieder Handwerker und keine Mundwerker!!

  • 1
    0
    Zeitungss
    08.10.2020

    @Malleo: Genau daran glaube ich nicht, sonst gäbe es in Deutschland nicht so viele sündhaft überteuerte Bauruinen. Auf eine Aufzählung verzichte vorerst einmal.

  • 2
    1
    Malleo
    06.10.2020

    Zeitungss
    Wer glaubt, dass ein Bauleiter einen Bau leitet?

  • 1
    1
    Malleo
    06.10.2020

    Freigeist
    Ja und?

  • 3
    0
    Zeitungss
    04.10.2020

    @Malleo: Waren meine Fragen so kompliziert ? Für Zwickau bin ich es weder noch.
    Wenn aus diesem Haus nichts Brauchbares herauskommt, sollte das in erster Linie
    die Einwohner der Stadt mobilisieren.

  • 5
    2
    Malleo
    04.10.2020

    Zeitungss
    Sind Sie Mannschaft oder Offizier?
    Tauchsieder.
    Ich habe Pia nicht gewählt, zuviel Hinterzimmerpolitik.
    Bäume pflanzen, um Merkel einzuladen ist mir auch zu dünn.

  • 2
    2
    Tauchsieder
    04.10.2020

    Wie heißt doch die scheidende Dame die jahrelang dafür Verantwortung trug, wessen Partei gehört sie an und wie oft wurde die Dame von den Zwickauern wiedergewählt und warum regen die sich jetzt auf und ......?

  • 2
    0
    Zeitungss
    04.10.2020

    @Malleo: Welchen Zweck erfüllen dann die Mannschaften ? Dem Offizier die Steigbügel zu halten oder was sonst ??? Entscheidet der Offizier allein über die Zukunft der Stadt ?

  • 7
    1
    Malleo
    03.10.2020

    Schöner kann es die Redaktion nicht hinbekommen, das Desaster um die Linie zum Bahnhof und an gleicher Textstelle die Werbung für eine OB Kandidatin(z.Z. Baubürgermeisterin!), die um Demokratie kämpft.
    Auch um die Lösung von Sachthemen?
    Wohl eher nicht- dafür gibt es in dieser Stadt genügend Beispiele.
    Hier akzeptiere ich keine Verweise auf andere „Verantwortliche“, denn „es gibt keine schlechten Mannschaften, nur schlechte Offiziere“ (Napoleon)
    Wenn die Fahrgäste auf Jahre buchstäblich im Regen stehen bleiben, ist das eher ein apokalyptischer Fingerzeig in die Zukunft als ein Nebenkriegsschauplatz in diesem „Bahnhofsviertel“ Drama.
    Bleibt zu hoffen, dass für das Aufstellen von Bänken kein Planungsbüro beauftragt werden muss und eine Ausschreibung erfolgt.

  • 3
    1
    Zeitungss
    03.10.2020

    @Freigeist: Ökonomische Gründe ja, wie heute auch. O-Busse baute zu diesem Zeitpunkt SKODA für das RGW-Gebiet sowie andere Länder und zwar noch bis weit nach der Wende. Besagte Betonmasten und andere Relikte sind auch innerhalb der Stadt noch sichtbar. Bei der Linie 3 lag es sicherlich nicht am Fahrzeugmangel, die waren ebenfalls beschaffbar, eher am Geld für den Unterhalt denn man pfiff materialmäßig und auch energiemäßig aus dem letzten Loch.
    Fassen wir zusammen, es passt nicht zum heutigen Umweltgebet, wo doch Gelder fast uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Etwas Weitsicht wäre durchaus angebracht.

  • 3
    3
    Freigeist14
    03.10.2020

    Zeitungss@ die Einstellung des O-Bus Betriebes 1977 hatte allerdings ökonomische Gründe . Es standen zu jener Zeit für Zwickau keine neuen Busse im RGW bereit . Dabei hatte man die Stecke nach Stenn an vielen Stellen erst mit neuen Betonmasten ausgestattet , von denen heute (!) noch welche stehen .

  • 3
    1
    Zeitungss
    03.10.2020

    Nun ja, man muss es sich auf der Zunge zergehen lassen, es ist das Gegenteil zum täglichen Umweltgebet. Anderseits soll der Zwickauer nicht Straßenbahn sondern ID3 fahren. Im Rückbau hat die Stadt eine gewisse Tradition, der O-Bus wurde in die Tonne gedrückt und die Line 3 zum Bahnhof schon einmal rückgebaut und wiederaufgebaut. Über die Stadtmauer blicken die Verantwortlichen nun einmal nicht, sonst wüssten sie was angesagt ist.

  • 4
    2
    Freigeist14
    03.10.2020

    Die Gleise wurden 30 Jahre genutzt und nicht nur 20 . Nach der "Wende" konnte man oft lesen ,wie die Einstellung der Straßenbahn 1975 bedauert und auf den Verschleiß und die marode Wirtschaft geschoben wurde . Heute ,j a heute ist das was völlig anderes , wenn voraussichtlich erst 2025 wieder eine Tram zum Bahnhof fahren soll .

  • 7
    1
    BUser01
    02.10.2020

    Ein Armutszeugnis für einen nachhaltigen Verkehr der Zukunft. Mit diesem Missmanagement hat sich die Stadt Zwickau in der Region wirklich blamiert. Kein Anschluss an den Fernverkehr, ein Bahnhof der immer mehr dem Verfall preisgegeben wird und nicht mal die Straßenbahn fährt mehr hin. Mit so einer maroden Infrastruktur überzeugt man künftig keinen mehr hier her zu ziehen, bzw. zu bleiben. Über zunehmende Abwanderung, besonders Jüngerer, braucht man sich nicht zu wundern.