Kein weiteres Geld für Hundewiesen

Weniger Beschwerden dank besserer Pflege, aber kein Budget für Einfriedungen

Zwickau.

Das Zwickauer Garten- und Friedhofsamt hat kein Budget, um die vorhandenen Hundewiesen einladender zu gestalten. Das geht aus einer Antwort von Baubürgermeisterin Kathrin Köhler (CDU) auf Anfrage von Lars Dörner (Grüne) hervor. Köhler zufolge wäre durchaus denkbar, die Flächen mit zusätzlichen Einfriedungen aufzuwerten. Allein es fehlt das Geld.

Nichtsdestotrotz habe die Stadtverwaltung im laufenden Jahr die Areale besser gepflegt, sodass sich die Anzahl der Hinweise im städtischen Beschwerdeportal "Wo zwickt's" deutlich verringert habe, sagte Köhler. Die Anzahl der Pflegegänge sei auf durchschnittlich vier im Jahr erhöht worden. Dabei werde auch eine Reinigung der Flächen vorgenommen. Zusätzlich erfolgen Beräumungen nach Bedarf. Die vorhandenen Abfallbehälter würden in einem wöchentlichen Turnus geleert. Am Standort in Crossen sei die vorgesehene Fläche mit 3000 Quadratmetern von Gehölzaufwuchs freigehalten worden, zudem seien eine neue Beschilderung, ein Abfallbehälter und Sitzmöglichkeiten eingebaut worden.

Derzeit existieren Freilaufflächen für Hunde an der Mommsenstraße, an der Wende in Neuplanitz, an der Straße der Einheit in Crossen und an der Casparistraße. Die Anlage an der Max-Planck-Straße ist keine Hundewiese mehr. (ael)

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