Lichtentanne hat jetzt 134 Retter

Gemeindewehrchef setzt auf "gute Jugendarbeit"

Lichtentanne.

In der Gemeinde Lichtentanne ist die Anzahl der Retter auf 134 gestiegen. Im vergangenen Jahr waren es noch 120. Das sagte Gemeindewehrleiter Jens Becher, der zudem für die CDU im Gemeinderat sitzt. Er führt die positive Entwicklung bei den Aktiven auf die "sehr gute Jugendarbeit" zurück.

So würden die etwa 60 Mädchen und Jungen schon frühzeitig an die Technik herangeführt, wobei Spaß und Spiel nicht zu kurz kämen. "Seit 2008 gibt es in unserer Gemeinde den Jugendfeuerwehrtag, den jede Ortswehr im Wechsel ausrichtet", sagte Becher am Montagabend während der Sitzung des Gemeinderates. Im nächsten Jahr findet bereits die 12. Auflage des Aktionstages statt. Zuletzt wurde dieser an der Grundschule in Stenn durchgeführt. Zudem finden jährlich in den Sommerferien Infotage der Wehren für die Schüler statt.

Die Ehrenamtlichen der Gemeinde waren in diesem Jahr zu 87 Einsätzen ausgerückt. 2017 waren es 62, ein Jahr davor 86. Neben Bränden gehören zunehmend technische Hilfeleistungen und die Beseitigung von Ölspuren zu den Einsatzschwerpunkten. Daher wird Becher zufolge bei der Ausbildung verstärkt das Befreien von eingeklemmten Personen nach einem Unfall trainiert. Froh ist der Gemeindewehrleiter aber vor allem, dass die Anzahl der Fehlalarme zurückgegangen ist. "Das liegt sicher auch daran, dass die Brandmeldeanlagen ertüchtigt worden sind", erklärte Becher. (jwa)

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