Mehr Restmüll durch Corona angefallen

Behörde: Bis 2023 keine Anhebung der Gebühren bei Abfall zu befürchten

Zwickau.

Aufgrund der Coronapandemie seien im Landkreis Zwickau im ersten Halbjahr keine größeren Mengen Abfall über die Gelben Tonnen angefallen. Das berichtet das Amt für Abfallwirtschaft auf Nachfrage.

Ein-Weg-Geschirr, das zum Beispiel bei Feiern verwendet wird, sowie Einweghandschuhe und Masken seien über den Restmüll zu entsorgen. Und da gebe es schon eine Erhöhung. Das Restabfallaufkommen im gesamten Landkreis Zwickau sei von Januar bis Ende Juni um etwa 3,1 Prozent gestiegen. "So wurden 2019 im ersten Halbjahr 19.297 Tonnen und dieses Jahr im gleichen Zeitraum 19.908 Tonnen entsorgt", sagt Landkreissprecherin Ilona Schilk. Der Anteil des Restabfalls, der aufgrund der Hygieneregeln anfällt, könne nicht einzeln ermittelt werden, heißt es. Es werde angenommen, dass das gestiegene Aufkommen auf den längeren Aufenthalt der Bevölkerung in der eigenen Wohnung, unter anderem durch Home-Office und Kurzarbeit, zurückzuführen ist.

Eine Anhebung der Leistungsgebühr für den Restabfall sei aufgrund der bestehenden Satzung und deren Gebührenkalkulation bis 2023 nicht zu befürchten", versichert Ilona Schilk. (vim)

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