Neue Ausstellung in Zwickau: Alle VW-Marken auf einen Blick

Im August-Horch-Museum ist ab Freitag eine neue Sonderausstellung zu sehen. Die Schau, die zuvor in Ingolstadt gezeigt wurde, gibt einen Überblick über sämtliche Fahrzeughersteller, die inzwischen zum VW-Konzern gehören. Ausgestellt werden unter anderem ein Bugatti Typ 15 von 1912, ein Skoda 860 Cabriolet von 1932 sowie aus jüngerer Zeit ein Lamborghini Murcielago mit 6,5 Liter Hubraum und V-12-Zylinder-Motor von 2008. Zwölf Marken, 13 Autos und ein Motorrad sind unter dem Titel «Together» zu sehen, wie Museumsleiter Thomas Stebich am Donnerstag in Zwickau sagte.

Der gelbe Bugatti Type 15 von 1912 ist nicht nur das älteste Exponat der Sonderschau, sondern auch der letzte seiner Art und der 123. Bugatti überhaupt, so der Museumschef. Dem gegenüber steht ein knallroter Seat Marbella, von dem bis 1998 mehr als eine halbe Million Exemplare gefertigt wurden. Die Bandbreite reicht vom südafrikanischen VW-Bus mit Rechtslenkung über das erste Rallye-Auto von Audi aus dem Jahr 1980 bis hin zum Traktor von MAN.


Die Ausstellung - eine Übernahme des Audi-Museums Ingolstadt - gibt zugleich einen Einblick in die Historie der einzelnen Automarken und zeigt, seit wann diese zu VW gehören. Alle Exponate sind Leihgaben aus unterschiedlichen Sammlungen und Museen. Die Ausstellung ist bis 3. November zu sehen und wird die letzte Sonderschau vor der Sächsischen Landesausstellung sein, sagte Stebich. Die zuvor gezeigte Sonderschau über die Produkte aus der Horch-Werkstatt ist stattdessen nach Ingolstadt gereist und wird dort viel gelobt. (dpa/sth)

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