Seniorenresidenz feiert Richtfest

Gestern hat die K & S-Gruppe den fertigen Rohbau an der Schillerstraße gefeiert. Im Juni sollen die ersten Wohnungen bezugsfertig sein.

Zwickau.

Der Rohbau der neuen Seniorenresidenz und Studentenwohnanlage an der Schillerstraße ist fertig. Gestern feierte die K & S-Unternehmensgruppe mit Handwerkern und Interessenten Richtfest. Das 27-Millionen-Euro-Projekt in Zwickau ist nach Aussagen von Georg Krantz, Geschäftsführer der Elbe-Bau-Gesellschaft, einem hundertprozentigen Tochterunternehmen der K & S-Gruppe, das größte Vorhaben in der 35-jährigen Firmengeschichte. Die ersten Seniorenwohnungen sind ab Mitte Juni bezugsfertig, sagt Krantz. Rund 50 Anfragen liegen bereits vor.

Studentenappartements stehen ab Anfang September bereit. Nach und nach werden die übrigen Wohnungen fertig. Letztlich bietet der Komplex 59 barrierefreie Seniorenwohnungen, 147 stationäre Pflegeplätze, 87 möblierte und unmöblierte Studentenappartements. Zudem gibt es 20 Tagespflegeplätze und einen eigenen ambulanten Pflegedienst, der auch zur Unternehmensgruppe gehört. Treffpunkt für alle soll ein Café genau gegenüber der Hochschule werden, mit Mittagstisch und kostenlosem W-Lan. Als Hommage an den Film "Die Feuerzangenbowle" mit Heinz Rühmann als erfolgreichem Schriftsteller, der seine Schulzeit nachholen möchte, soll das Café den Namen "Pfeiffer" - mit drei F - bekommen.

Baubürgermeisterin Kathrin Köhler (CDU) erinnerte an die Vorstellungen der Stadt, die für dieses Areal in 1-A-Lage immer etwas Besonderes wollte. Sie wünscht sich einen fairen Wettbewerb mit den etablierten Pflegeanbietern in der Stadt.

Im März 2016 hatten die Bauarbeiten an dem sechsgeschossigen Komplex begonnen. Geschäftsführer Krantz zufolge liegen sie im Plan. Der Großteil der Aufträge am Bau wird von Handwerkern aus der Region erledigt, sagte der Geschäftsführer. Die Warmmieten liegen durchschnittlich bei 14 Euro pro Quadratmeter in der Seniorenresidenz und bei 15 Euro pro Quadratmeter in den Studentenappartements. Von den rund 20 Quadratmeter großen Wohnungen stehen noch viele frei. Für die jungen Leute gibt es Münzwaschmaschinen, -trockner, eine Fahrradwerkstatt und Car-Sharing.

In Zwickau entsteht die 33. Seniorenresidenz der im niedersächsischen Sottrum sitzenden Unternehmensgruppe, die in elf Bundesländern tätig ist. In der Muldestadt schafft sie mit diesem Angebot nicht nur neuen Wohnraum, sondern auch rund 130 Arbeitsplätze. Leiterin der Seniorenresidenz wird Carola Huth, die Krantz zufolge schon seit 2015 im Unternehmen arbeitet und das Haus der Gruppe in Chemnitz mit aufgebaut hatte.

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