VW-Bienen bekommen hohen Besuch

Zwickau.

Sachsens Umweltminister Thomas Schmidt (CDU) hat am Dienstag das VW- Fahrzeugwerk im Zwickauer Stadtteil Mosel besucht.

Dabei ging es nicht nur um die E-Mobilität, sondern auch um die neue Kooperation von VW mit der Stadt Zwickau: Seit Kurzem werden nicht nur Fahrzeuge, sondern auch Honig auf dem Gelände des Autobauers produziert. Volkswagen und die Stadt Zwickau haben im Frühjahr 2019 mehr als eine Million Bienen auf dem Werksgelände in Zwickau angesiedelt.


"Die Bienen sind für das Ökosystem von besonderer Bedeutung. Mit der Ansiedlung unserer Bienenvölker setzen wir ein klares Zeichen für den Erhalt der Artenvielfalt", sagte Dirk Coers, Geschäftsführer Personal und Organisation, der gleichzeitig dem Lenkungskreis der Kooperation mit der Stadt Zwickau angehört. "Moderne Mobilität hat viele Gesichter. Wir unterstreichen mit der Ansiedlung der Bienen unseren Anspruch als innovatives Unternehmen." Umweltminister Thomas Schmidt erhielt von Dirk Coers während seines Rundgangs das erste Glas Honig namens "Werkbiene", teilt VW mit.

Hintergrund:

Die 25 Bienenvölker sind auf einer rund 100 Quadratmeter großen Fläche hinter dem werkseigenen Abwasserzentrum beheimatet. Der Standort ist bewusst gewählt: Hier stehen die Bienenbeuten ruhig in den Wiesen, geschützt an den Hecken und am Rande des Biotops, teilt VW mit. Gleich in der Nähe wird den Bienen eine bunte Vielfalt an Trachtpflanzen angeboten. Große Rapsfelder und eine Vielzahl an Lindenbäumen bilden die Basis für zwei der beliebtesten Honigsorten der Deutschen. Betreut werden die Bienen durch einen ortsansässigen Imker. Nach der Ernte im Sommer wird der Honig zum Kauf in den Betriebsrestaurants im Werk Zwickau angeboten. Der Verkaufsstart des Honigs "Werkbiene" ist für August 2019 geplant. Der Erlös kommt regionalen Nachhaltigkeitsprojekten zugute.

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