Wirtschaftswissen: Das ist der klügste Neuntklässler der Region

Einen Wissenstest, um den schlauesten Schüler Westsachsens zu finden, haben die Wirtschaftsjunioren zum 18. Mal veranstaltet. Der kommt diesmal vom Internationalen Gymnasium Reinsdorf.

Zwickau.

Der 15-jährige Dominik Orth, Schüler der Klasse 9 c des Internationalen Gymnasiums Reinsdorf, ist Sieger von "Wirtschaftswissen im Wettbewerb". An diesem Wissenstest nahmen insgesamt 752Schüler aus zwölf Schulen des Landkreises teil. In 31 Klassen fand das Quiz vom 4. bis 15. November 2019 statt, am Mittwoch wurden die Sieger gekürt. Zum Vergleich: Voriges Jahr beteiligten sich nur sieben Schulen und circa 250 Teilnehmer weniger.

Im Quiz mussten die Schüler Fragen rund um die Themen Wirtschaft, Politik, Unternehmen und Allgemeinbildung beantworten. Zu jeder Frage galt es, eine der vier möglichen Antworten ähnlich einem Fahrschultest anzukreuzen. Teilnehmen konnten alle neunten Klassen von allgemeinbildenden Schulen. Deutschlandweit waren es 2019 rund 25.000 Teilnehmer.

Nicht nur der Sieger wurde prämiert. Weitere Preise wurden an die Klasse mit dem besten Durchschnitt an Punkten und an die jeweiligen Besten der teilnehmenden Schulen vergeben. Insgesamt prämierte die Sparkasse die Gewinner mit insgesamt 1000Euro. Als beste Klasse des Landkreises erhielt die 9 c des Gymnasiums am Sandberg in Wilkau-Haßlau 150 Euro.

Der Sieger aus dem Kreis Zwickau, Dominik Orth, erhält zusätzlich die Möglichkeit, an einem Konferenzwochenende teilzunehmen, bei dem er sich mit den Gewinnern aus den anderen Landkreisen über Wirtschaft austauschen kann. Danach fahren im März alle Sieger zum Bundesfinale nach Leipzig, wo um den Gesamtsieg gerungen wird.

Vor der Ehrung wurden die Teilnehmer zunächst zu einem Rundgang im Haus der Sparkasse Zwickau eingeladen - und zwar bis ganz nach oben. Dort konnten sie die Vorstandsräume begutachten. Und auch das war möglich: Probesitzen in den Sesseln der Vorstandsmitglieder und ein Rundgang auf dem Balkon mit Blick über Zwickau. Anschließend führte der stellvertretende Sparkassenvorstand Rudolf Fischer Schüler und Lehrer in das Geldmuseum, das sich im Kellergeschoss befindet. Neben Gelddruckern und alten Mark-Scheinen erklärte Fischer die historischen Ursprünge der Banken. Dabei konnten die Neuntklässler alte Schreibmaschinen und Sparbücher begutachten. Über die ersten klobigen Computer der Sparkasse mitsamt Disketten lachten die meisten nur.

Auch in diesem Jahr findet wieder ein solcher Wirtschaftswissenstest statt - diesmal im September.


"Durch den Test sollen die Schüler ein Interesse an Wirtschaft entwickeln"

Cathleen Gräf-Unger ist Vorstandsmitglied der Wirtschaftsjunioren. Siewar diesjährige Leiterin von "Wirtschaftswissen im Wettbewerb".

Freie Presse: Wie sah der Wissenstest für die Schüler aus?

Cathleen Gräf-Unger: Der Test bestand aus 30 Fragen. Die Teilnehmer mussten eine der vier möglichen Lösungen ankreuzen. Dabei gab es die Bereiche Bildung, Politik und Allgemeinwissen. Der Beste in diesem Jahr hat 19 von 30 Punkten erreicht.

Wie viele Teilnehmer haben dieses Jahr am Test teilgenommen?

Insgesamt haben 752 Schülerinnen und Schüler aus zwölf Schulen im Kreis Zwickau teil genommen.

Wurden die Fragen im Vergleich zu den Vorjahren aktualisiert?

Im Allgemeinen waren es die gleichen Themen wie letztes Jahr. Auch Digitalisierung spielt seit einigen Jahren eine große Rolle. Den größten Teil stellte das Wirtschaftswissen aus dem Unterricht dar. Durch den Test sollen die Schüler ein Interesse an Wirtschaft entwickeln.

Wie lief die Vorbereitung an den Schulen?

Vor dem 20-minütigen Test hatten die Schüler der teilnehmenden Schulen eine Infostunde, in der ihnen von einem Wirtschaftsjunior Informationen zum Thema Banken und Wirtschaft mitgegeben worden. trhe

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