Zentralhaltestelle soll Parkflächen weichen

Die Markthalle soll zu neuem Leben erweckt werden. Rewe will sie zu einem größeren Markt umbauen - und deutlich mehr Parkplätze schaffen.

Mit wenigen Klicks weiterlesen

Premium


  • 1 Monat kostenlos
  • Testmonat endet automatisch
  • E-Paper schon am Vorabend
  • Unbegrenzt Artikel lesen
    (inkl. FP+)

Sie sind bereits registriert? 

22 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    0
    branderweg
    27.03.2020

    Neue Parkflächen am ehemaligen Krankenstift - find ich gut. Sie könnten wiedergutmachen und mildern, was viele Jahrzehnte Verkehrspolitik rund um den Schwanenbrunnen, am Eingang zum Schwanenteichpark und in die Innenstadt angerichtet haben. Aber leider sind im Freie-Presse-Artikel Parkplatzflächen gemeint, und nicht zu wenige: 100 neue Stellplätze werden mal so über den Daumen gepeilt mehrere Tausend zusätzliche Fahrten pro Tag ins Gebiet bringen - den eigenen städtischen Planungen zum Trotz (Verkehrskonzept), welches mittelfristig und nach Innenstadttangente von einer Verkehrsberuhigung um die Humboldtstraße ausgeht. Jetzt also noch ein Parkplatz auf der Fläche, die bisher dem öffentlichen Verkehr diente und der selbst nach dem verständlichen "Wegzug" der SVZ zum Neumarkt Regionalbushalt bleibt. Die verbleibenen Linien sollen in die Alte Reichenbacher Straße. Ist das ein gleichwertiger Ersatz? Wo ist der Mehrwert (Umsteigen/Überdachung/Wege)? Dem Auto wird selbst in den zentralsten Lagen und gegen die verkehrspolitische Herausforderungen und aller Verkehrswende-Sonntagsreden zum Trotz Priorität eingeräumt und damit indirekt der öffentliche Verkehr weiter geschwächt. Warum soll dort jemand noch Bus und Tram fahren? Die Wiederinbetriebnahme der Bahnhofstram kann folgerichtig gleich unterbleiben...

  • 1
    0
    branderweg
    27.03.2020

    Mit dem Gedanken mag ich mich nicht anfreunden: an einer der zentralsten Stelle der Innenstadt, am symbolischen Schwanenbrunnen, am Eingang zum Schwanenteichpark und der Innenstadt entstehen - nicht Parkflächen sondern - Parkplatzflächen in enormer Größe. Der gesamte von Verkehrsflächen dominierte Bereich hätte mit berechtigtem "Wegzug" der Zentralhaltestelle eine Gesamtaufwertung verdient, die dessen Rolle als herausragenden Ort anerkennt und ihm etwas zurückgibt: fußgängerorientiertem Grün- und Freiraum. Die verbleibenden Haltestellen werden an den Rand (in die Alte Reichenbacher Straße gedrängt), während PKW-Parkplätze Toplagen besetzen, so nimmt Stadtpolitik dem öffentlichen Verkehr wieder ein Stück Wirksamkeit. Aller Sonntagsreden zum Trotz bleibt das Auto selbst in solch zentralen Bereichen das bestimmende Element, auch gegen eigene Planwerke (Verkehrskonzept), die von einer künftigen Reduzierung der Autodominanz z.B. im Straßenzug Humboldtstraße ausgehen. Die 100 Parkplätze führen schnell zu einem zusätzlichen täglichen Zielverkehr von mehreren Tausend PKW, die dann später (trotz Innenstadttangente) zur Begründung taugen, eine Verkehrsberuhigung im zentralen Bereich für unmöglich zu halten und zu versagen... Der Fußgänger wird weiter in den Tunnel und treppauf, treppab geschickt... In der Summe dieser "kleinen" Elemente wird die reale Verkehrspolitik sichtbar. Die mehrjährige Unterbrechung der Tram zum Bahnhof ist ein anderes (aber passendes) Thema. Auf ihre Wiederinbetriebnahme kann konsequenter Weise auch verzichtet werden (Achtung Ironie!).