Zwischen Ebersbrunn und Stenn rollt es wieder

In drei Bauabschnitten wurde die Kreisstraße seit 2017 gebaut. Nun sind 1,2Kilometer fertiggestellt. Wann es weitergeht, ist derzeit allerdings noch nicht bekannt.

Lichtentanne.

Nach dem grundhaften Ausbau der Kreisstraße zwischen den Lichtentanner Ortsteilen Stenn und Ebersbrunn auf insgesamt 1,2 Kilometern Länge, ist der nunmehr dritte Bauabschnitt am Donnerstagvormittag für den Verkehr freigegeben worden. Neben dem Straßenausbau wurde ein Regenrückhaltebecken gebaut, behindertengerechte Bushaltestellen wurden geschaffen und die Straßenbeleuchtung erneuert, sagte Ilona Schilk, Sprecherin des Landratsamtes. Zwei der drei Bauabschnitte sind dabei im Rahmen der Hochwasserschadensbeseitigung realisiert worden.

Seitens der Gemeinde wurde entlang der Kreisstraße ein durchgehender Fußweg angelegt. Außerdem haben zahlreiche Versorgungsträger ihre Leitungen in Ordnung gebracht beziehungsweise sogar komplett erneuert, sagte Schilk weiter. Die Kosten für die gesamte Baumaßnahme belaufen sich auf 2,1 Millionen Euro.


Lichtentannes Bürgermeister Tino Obst (parteilos) atmet auf. Für ihn ist die Fertigstellung dieses Straßenabschnittes ein erster Meilenstein. Mit dem Ablauf der Bau- arbeiten in den drei Bauabschnitten zeigte sich Obst überaus zufrieden. Jederzeit sei die Zufahrt für die Anwohner durch die Baufirma ermöglicht worden. Und so habe er auch nur positive Rückmeldungen von Einwohnern erhalten.

Obst hofft aber, dass das Straßenbaugeschehen in der Gemeinde auf Abschnitten, für die die Kommune nicht verantwortlich ist, nach dieser Baumaßnahme nicht endet, sondern weitergeht. Allerdings: Konkrete Informationen, ob und wann weiter an der Kreisstraße gebaut wird, habe er momentan nicht. Die Entscheidung darüber falle aber nicht in der Gemeinde, sodass der Einfluss auf den Weiterbau auch nur gering sei.

Die Gemeinde Lichtentanne selbst ist verantwortlich für ein 43Kilometer umfassendes Straßennetz. Als Kommune sei man finan- ziell mit einer solchen riesigen Aufgabe überfordert und sei deshalb auf Unterstützung angewiesen, sagte der Bürgermeister. "Wir brau- chen mehr Geld für den kom- munalen Straßenbau, um das nicht allein stemmen zu müssen", sagte er deshalb noch einmal in Rich- tung der Entscheidungsbehörden. (mit rpk)

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...