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Die Schweizer Patrice Meister, Marc Vollmer und Reinhard Müller (von links) packen mit an.

Foto: Ralph Köhler Bild 1 / 5

Schweizer helfen Trabi-Club

Wenn Kochen zum Unterricht wird Zwickauer Bildhauer favorisiert neues Material Ein Keramikhaus für Wildvögel

erschienen am 23.01.2018

Franziska Lein (28), Lehrerin am Internationalen Gymnasium Reinsdorf, begleitete im Rahmen der alljährlichen Projektwoche an der Bildungseinrichtung gleich mehrere Kochangebote. "Die Jugendlichen können unter anderem in die französische und spanische Küche reinschnuppern. Bei den mexikanischen Gerichten steht die Zubereitung von Tacos auf dem Programm", sagte sie. Bei diesem beliebten Fast-Food handelt es sich um zusammengeklappte oder eingerollte Tortilla, die mit unterschiedlichen Füllungen versehen werden. Üblich sind diverse Gemüse, aber auch Hackfleisch, Fisch oder Käse. Über eine Sache freute sich Franziska Lein ganz besonders. Nicht nur Mädchen beteiligten sich an den Kochprojekten, auch viele Vertreter des angeblich starken Geschlechts standen dabei am Herd. Der Abstecher in die internationale Küche war nur eines von insgesamt 16 Projekten, die unter dem Motto "In zehn Jahren um die Welt" standen und am Sonnabend bei einem Tag der offenen Tür präsentiert wurden. (awo)

Reinhard Müller, Patrice Meister und Marc Vollmer vom Trabantclub Schweiz flogen am Freitag extra aus der Schweiz ein, um am Wochenende an dem Subotnik, zu dem der Zwickauer Verein Intertrab aufgerufen hatte, teilzunehmen. "Wir sind dieses Mal nicht wie sonst zu den Trabi-Treffen und anderen Trabi-Veranstaltungen mit einem Trabi nach Zwickau gekommen, sondern mit dem Flugzeug von Basel nach Dresden und von dort aus mit dem Mietauto nach Zwickau", erklärt der 69-jährige Club-Präsident Reinhard Müller, dessen Passion für den Trabi bei seinem ersten Besuch in Ostberlin am 31. Dezember 1969 auf den ersten Blick entflammte. Inzwischen nennt der in Zwingen Wohnende drei Trabis sein Eigen. Der 53-jährige Patrice Meister, der demnächst sein Nachfolger wird, entdeckte seine Leidenschaft für den Trabi bereits in seiner Schulzeit durch eine Brieffreundschaft mit einem "sehr netten Mädchen aus der DDR". Marc Vollmer, der demnächst Vize-Präsident des 84 Mitglieder zählenden Schweizer Trabi Clubs wird, fährt seit 25 Jahren einen Elektro-Trabi und fühlt sich ganz berechtigt als "Pionier". Alle drei sind sich absolut einig, dass der Trabant ein einzigartiges Fahrzeug war und es ganz wichtig ist, dass dieses Wissen weitergegeben wird. "Wir sind natürlich etwas wehmütig, weil diese Räume einen ganz besonderen Werkstatt-Charme ausstrahlten, und die alten Trabi-Bauer strahlten eine große Begeisterung für dieses einzigartige Fahrzeug aus", so Müller. Es war für die Schweizer-Trabant-Freunde auch ganz selbstverständlich, "dem Aufruf des Intertrab-Vorstands zu folgen und beim Beräumen der Vereinsräume in der Zwickauer Uhdestraße mitzuhelfen. Die Räume müssen bis 31. Januar komplett ausgeräumt sein. Deswegen helfen wir mit. Denn wir finden, wenn Hilfe gebraucht wird, soll man wirklich helfen und nicht nur eine Notiz davon nehmen", sagte Müller, der mit seinen Vereinskollegen nach zwei arbeitsreichen Subotnik-Tagen Sonntagnacht zurück in die Schweiz flog. "Die Kollegen müssen ja am früh arbeiten." (lth)

Berthold Dietz, Bildhauer und Grafiker, feierte am Sonnabend sein 83. Wiegenfest. Das Wort Ruhestand scheint es im Vokabular eines der ältesten in Westsachsen noch aktiv tätigen bildenden Künstler allerdings nicht zu geben. "Ich beteilige mich in diesem Jahr mit drei weiteren Kunstschaffenden aus der Region an einer Gemeinschaftsausstellung, die im Zwickauer Dom zu sehen sein wird", sagte er. Von seinem ursprünglichen Betätigungsfeld, der kraftaufwändigen Steingestaltung, hat sich der in Lichtentanne lebende Künstler allerdings schon vor längerer Zeit verabschiedet und sich verstärkt Terrakotta-Arbeiten zugewandt. Das Material biete ihm genügend Spielraum für seine Kreativität. Berthold Dietz absolvierte zunächst eine Steinmetz- und Bildhauerlehre. Erste künstlerische Sporen verdiente er sich in der Zwickauer Mal- und Zeichenschule von Professor Carl Michel. Später nahm er an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden ein Studium auf, das er 1960 als Diplom-Bildhauer beendete. Zu seinen bekanntesten Arbeiten gehören unter anderem das Trabi-Denkmal und der Kinderreigen-Brunnen vor dem Zwickauer Gewandhaus. (awo)

Horst Vorberg, 64, Vorsitzender der Zwickauer Briefmarkenfreunde, wurde vor einer Woche auf der Jahreshauptversammlung erneut in seinem Amt bestätigt. Seit 2006 steht er an der Spitze des Vereines, der aktuell 55 Mitglieder zählt und damit der größte Ortsverband Sachsens ist. Neben der Gewinnung neuer, insbesondere jüngerer Mitglieder, sieht Horst Vorberg in den kommenden Wochen und Monaten einen der Schwerpunkt der Vereinsarbeit in der Umsetzung von Projekten zum Zwickauer Stadtjubiläum. "Unter anderem versuchen wir einen Sonderstempel zur Anwendung zu bringen und eine Individualbriefmarke zum Jubiläum herauszugeben. Die Marke wird in einer Auflage von 900 Exemplaren erscheinen und wahrscheinlich eine historische Ansicht der Stadt zeigen", sagte der Vereinsvorsitzende. Aus seiner Sicht dürfte speziell die Kombination Marke/Sonderstempel bei Sammlern als begehrtes Zeitdokument gelten. Zusätzlich planen die Briefmarkenfreuden im Umfeld der Feierlichkeiten erneut ihre Ausstellung über den Landkreis zu präsentieren. (awo)

Kati Staer (46), "Töpferfee" aus Zwickau, war am Freitag in besonderer Mission unterwegs. In der Diakonie-Kita "Grüner Hof" übergaben sie und einige Mitstreiter aus dem Kreativprojekt "Farbige Welt" ein Keramikfutterhäuschen an die Steppkes der Einrichtung. "Ein Jahr lang ich zusammen mit meinem Künstlerkollegen Swen Kaatz im Begegnungsclub "Löwenzahn" und einer Gruppe von etwa einem dutzend Menschen mit Behinderung kreativ gearbeitet. Eines der Ergebnisse war das Keramikfutterhaus. Es ist bunt, erfüllt alle Anforderungen an so ein Häuschen und ist noch dazu wirklich wetterfest", sagte sie. Jetzt hofft Kati Staer, dass die Vögel die neue Futterstelle gut annehmen, damit die kleinen Kita-Besucher. Auf der anderen Seite sei es für die behinderten Kursteilnehmer wichtig zu sehen, dass das, was sie mit ihren Händen geschaffen haben, auch sinnvoll genutzt wird. (awo)

 
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