Bergakademie ist um ein Gebäude reicher

Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement übergibt 2,7 Millionen Euro teuren Neubau an die Fakultät 4

Freiberg.

Die Verfahrenstechniker der TU Bergakademie haben ein neues Interimsquartier: Wie Alwin-Rainer Zipfl vom Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) informiert, ist der Neubau an der Gustav-Zeuner-Straße 7A an die Fakultät 4 Maschinenbau, Verfahrens- und Energietechnik übergeben worden. "Die genehmigten Baukosten für das Gebäude, die Zufahrtsstraße und die Außenanlagen betragen 2,7 Millionen Euro", informiert der Pressesprecher weiter.

Der Staatsbetrieb habe das Baugelände im vergangenen Jahr von Februar bis Dezember durch den Abriss einer Gasdruckregelstation vorbereitet und das Gebäude errichtet. Es werde vorerst durch das Institut für thermische Verfahrenstechnik, Umwelt- und Naturstoffverfahrenstechnik (ITUN) und das Institut für mechanische Verfahrenstechnik und Aufbereitungstechnik (MVTAT) genutzt, so Zipfl. Die Institute nähmen ab dem 3. Februar dieses Jahres ihre Arbeit am neuen Standort auf, damit der zweite Bauabschnitts des Hallenkomplexes an der Lampadiusstraße begonnen und umgesetzt werden könne: "Für die Zeit danach ist bereits die Nachnutzung des Gebäudes durch das Institut für Wärmetechnik und Thermodynamik vorgesehen."

Das zweigeschossige Gebäude hat eine Gesamtgrundfläche von 465 Quadratmetern und ein Volumen von etwa 2560 Kubikmetern. Derzeit würden die Außenanlagen und die Zufahrtsstraße für den Neubau hergerichtet. "Anschließend ist vorgesehen, bis Ende 2021 mit der Errichtung des Betriebshofes der TU Bergakademie Freiberg das Areal südlich des Lampadiusbaus an der Gustav-Zeuner-Straße zur bestehenden Wohnbebauung abzurunden", blickt der Pressesprecher voraus. (jan)


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