Halsbrücke: Anwohner fordern Licht

Bürgermeister will Ausschuss einbeziehen

Halsbrücke.

13 Anwohner protestieren in einem Leserbrief gegen die fehlende Straßenbeleuchtung am Freiberger Weg 21 bis 27 in Halsbrücke. Damit reagieren sie auf die Äußerung von Bürgermeister Andreas Beger (CDU) beim Wahlstammtisch der "Freien Presse" in Hetzdorf. Beger hatte gesagt, dass nicht jede Straße bis zum letzten Haus beleuchtet werden kann. Für die 1450Straßenlampen fielen bereits jährlich bis zu 80.000Euro Stromkosten an.

Die Anwohner sind empört. Der Standpunkt von Bürgermeister Beger sei "eher ein Schritt zurück als nach vorn". Ihre Forderung: "Wir wollen das zurück, was es schon zu DDR-Zeiten gab." Im Herbst 2018 sei die Straßenbeleuchtung im hinteren Teil des Freiberger Weges abgeschaltet worden - mit der Begründung, dass eine unterirdische Kabelverlegung erfolge und neue Masten aufgestellt werden. Im Frühjahr 2019 habe eine ortsansässige Elek-trofirma die beiden Straßenlampen demontiert, gereinigt und weiter vorn am Freiberger Weg angebracht.

Beim hinteren Teil handele es sich um einen Schotterweg. Die Anwohner verweisen deshalb auf eine Sturzgefahr und darauf, dass es auch ein Schulweg ist. "Die Sicherheit der Bürger sollte den Vorrang haben", so die Anwohner. Zugleich zeigen sie sich gesprächsbereit.

Bürgermeister Beger liegt der Brief der Anwohner vor. Er betont: "In Anbetracht möglicher finanzieller Auswirkungen" müsse der zuständige Technische Ausschuss der Gemeinde einbezogen werden - und zwar in öffentlicher Sitzung. Aufgrund von Kommunalwahl, Sommerpause und anstehender Bürgermeister- und Landtagswahlen sei dies erst ab September möglich. Zur Lösung sei eine mehrheitsfähige Debatte der Gemeinderäte nötig - unter Beachtung des Gleichheitsgrundsatzes.

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