Notdach wird durch endgültiges Dach ersetzt

Der Kran bewegt sich, die Arbeiten sind im Gange: Der erste Abschnitt der Sanierung des Eckgebäudes Burgstraße 38 in Freiberg geht voran. Wie Konstantinos Apostolopoulos, Prokurist der Städtischen Wohnungsgesellschaft (SWG) auf Anfrage mitteilt, wird das Gebäude derzeit statisch instand gesetzt und das bisherige Notdach durch das endgültige Dach ersetzt. Noch in diesem Jahr sollen die Arbeiten abgeschlossen werden; anschließend soll das Gebäude planmäßig über den Winter austrocknen. Im Frühjahr wird der komplette Innenausbau beginnen, der bis zum Jahresende 2021 abgeschlossen sein soll. "Insoweit liegen wir im Zeitplan", sagt er. Vorgesehen sind sechs Wohnungen mit Grundrissgrößen zwischen 66 und 84 Quadratmetern. Das Erdgeschoss mit ungefähr 100 Quadratmetern soll gewerblich vermietet werden. "Wir haben es hier mit einer besonderen Immobilie zu tun. Die Sanierung wird mit der entsprechenden Sorgfalt ausgeführt, um die Struktur dieses historischen Gebäudes, soweit noch vorhanden, zu erhalten und zu sichern." Erst stand das Gebäude lange leer, dann hatte sich ein Privater um den Ausbau bemüht. Nach langem Baustopp hat die SWG das Haus Ende 2018 gekauft und notgesichert. Der Stadtrat bewilligte im Januar einen Zuschuss von 413.000 Euro für Modernisierung und Instandsetzung des 1537 gebauten Gebäudes. Geplante Kosten: Fast 1,5 Millionen Euro. Im Bild rechts Vorarbeiter Ronny Pusch von der Firma Hoch- Tiefbau Mittweida beim Setzen von Betontreppenstufen. (cor/jan)

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