Nun folgt der Start ins Berufsleben

Die Prüfungen sind geschafft: Die angehenden Altenpfleger der Brand-Erbisdorfer Berufsfachschule haben ihre Arbeitsverträge schon in der Tasche.

Brand-Erbisdorf.

Der gestrige Tag war für sie Grund zur Freude: 13 Altenpfleger haben nach erfolgreicher dreijähriger Ausbildung ihre Abschlusszeugnisse erhalten. Die Absolventen, bis auf zwei begannen sie direkt nach dem Schulabschluss ihre Lehrzeit an der Berufsfachschule für Altenpflege und Pflegehilfe Brand-Erbisdorf, haben alle schon einen Arbeitsvertrag in entsprechenden Einrichtungen unterzeichnet.

"Sie nehmen in Pflegeeinrichtungen oder Pflegediensten in der Region bis hinauf zur tschechischen Grenze ihre neue Arbeit auf", erklärt Schulleiterin Ines Stäglich. Während einige der Absolventen neu einsteigen, kennen andere ihren Arbeitgeber schon aus der Ausbildungszeit. Denn viele ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen und auch Einrichtungen für betreutes Wohnen im Umfeld der Berufsfachschule sind laut Ines Stäglich Kooperationspartner für die Ausbildung der Altenpfleger.

Die neuen Pflegefachleute haben während der drei zurückliegenden Jahre ihre theoretische sowie die fachpraktische Ausbildung in der Brander Berufsfachschule erhalten, praktisch ausgebildet wurden sie in den verschiedenen Unternehmen der Branche. "Wir haben in unserer Schule ein ausgestattetes Pflegezimmer, dort simulierten und trainierten die angehenden Altenpfleger künftige Tätigkeiten wie Waschen und Umlagern von Patienten", sagt die Schulleiterin. Für den Jahrgang, der nun in die Praxis geht, fasst sie zusammen: "Zwei der jetzigen Absolventen haben zuvor schon in einem anderen Beruf gearbeitet. Die jungen Leute kamen gleich nach dem Schulabschluss zu uns. Sie haben erste Erfahrungen in der Ausbildung gewonnen und ihren Weg ins Erwachsensein geebnet. Wir konnten sie dabei unterstützen", sagt Ines Stäglich. Die Berufsfachschule konnte damit zum zweiten Mal Altenpflege-Absolventen ins Berufsleben entlassen.

Einen weiteren Grund zu feiern hatte die Einrichtung gestern: Die Berufsfachschule für Altenpflege und Pflegehilfe Brand-Erbisdorf gehört nun zu den staatlich anerkannten Schulen in freier Trägerschaft. "Vor vier Jahren haben wir mit der Ausbildung im Pflegebereich begonnen und sind nun eine feste Größe als Berufsfachschule für verschiedene Pflegeeinrichtungen am Standort Brand-Erbisdorf und Freiberg", sagt die Schulleiterin. Derzeit lernen etwa 100 Auszubildende in den Berufsfeldern Altenpfleger und staatlich geprüfte Krankenpflegehelfer. Vor den Sommerferien haben in der Einrichtung die ersten staatlich geprüften Krankenpflegehelfer erfolgreich ihre Prüfungen bestanden. Ines Stäglich: "Seit wenigen Tagen gehen 18 neue Schüler diesen Ausbildungsweg bei uns. Am Montag beginnen zudem 18junge Leute mit ihrer Altenpflegeausbildung."


Die Jahrgangsbesten

Selina Neubert aus Heidersdorf ist seit gestern ausgebildete Altenpflegerin. Nach drei Jahren Lehre an der Berufsfachschule für Altenpflege und Pflegehilfe Brand-Erbisdorf erhielt sie mit weiteren Auszubildenden nun ihr Berufszeugnis. Die 20-Jährige hatte durch Ferienarbeit und Praktika den Beruf der Altenpflegerin kennengelernt und Spaß an der Arbeit mit pflegebedürftigen Menschen gefunden. Selina Neubert nimmt nun eine Arbeit in der Pflege im Behindertenzentrum der Münch-Stiftung in Rauschenbach auf. In der Freizeit ist die junge Frau im Faschingsclub in Neuhausen aktiv und liebt das gesellige Beisammensein.

Tom Lentwojt aus Brand-Erbisdorf hat nun ebenfalls seine dreijährige Ausbildung zum Altenpfleger abgeschlossen und bekam gestern sein Abschlusszeugnis. Er wurde von seinem Bruder Eric auf die Idee gebracht, in den Beruf einzusteigen, wie er sagt. Der 19-jährige Brand-Erbisdorfer absolvierte einFPraktikum im Pflegeheim und im Demenzzentrum Lichtenberg als Hausmeister und fand Gefallen an der Arbeit mit Menschen. Auch er beginnt nun seine Arbeit als Altenpfleger in Lichtenberg. In seiner Freizeit arbeitet er gern am Computer, spielt Fußball mit Freunden und treibt Sport. (mer)

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