Prozess - Urteile gegen drei "freie Kameraden"

Dresden.

Nach acht Monaten endete die Verhandlung gegen drei junge Mitglieder der rechtsextremen "Freien Kameradschaft Dresden" (FKD). Zwei 19-jährige Männer und eine 18-jährige Frau wurden im August in dem nicht öffentlichen Prozess am Landgericht Dresden wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung, Herbeiführens von Sprengstoffexplosionen, Landfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung verurteilt. Sie hatten demzufolge unter anderem an den asylfeindlichen Krawallen in Heidenau im August 2015 und bei einem Angriff auf ein alternatives Wohnprojekt in Übigau im Oktober 2015 mitgewirkt. Die 19-Jährigen erhielten Jugendstrafen von einem beziehungsweise zwei Jahren, die Frau eine Jugendstrafe von sechs Monaten. Die Strafen wurden zur Bewährung ausgesetzt. Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig. (SZ/lex)

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