Studenten können wieder in Mensa essen

Nach zwei Jahren Bauzeit sind Küche und Speisesaal der Freiberger TU schick

Freiberg.

Es war ein Kraftakt, doch nun können die Verantwortlichen des Studentenwerks aufatmen: Küche und Speisesaal der Freiberger Mensa sind seit gestern wieder in Betrieb. Mehr als zwei Jahre gingen Handwerker ein und aus, um den Brandschutz auf den neuesten Stand zu bringen. Investitionsvolumen: knapp 2,8 Millionen Euro; wobei das Studentenwerk hierfür eine Finanzspritze des Freistaats in Höhe von gut 2 Millionen Euro erhält.

"Neben dem Abschotten aller Treppenhäuser sowie dem Einbau neuer Brandmeldetechnik bekam das Gebäude ein neues Herzstück moderner Feuerlöschtechnik", erklärt der Sprecher des Studentenwerks, Christian Schröder. So ermöglicht es die installierte Hochdrucksprühnebelanlage ab sofort, im Brandfall mit minimalem Wassereinsatz räumlich große Flächen zu löschen. Der Vorteil: Schäden werden minimiert. Eine alte Sprinkleranlage hätte im Ernstfall die Räume erheblich unter Wasser gesetzt. "Während der fünfmonatigen Bauzeit am Herzstück der Mensa wurde das Mittagessen für die Studenten und Bediensteten derweil in zwei mobilen Kochcontainern zubereitet", fährt Schröder fort. Ebenso mussten für die Ausgaben im Speisesaal Interimslösungen im Foyer im Erdgeschoss geschaffen werden.

Vor diesem Hintergrund ist die Freude des Geschäftsführers der Studentenwerks verständlich. "Wir sind froh, dass dieser Teil der Baumaßnahme abgeschlossen werden konnte. Sowohl an den mit der Bauausführung beschäftigten Kollegen wie auch am Personal der Mensa ging diese Zeit nicht spurlos vorbei", sagt Thomas Schmalz. Die Bergakademie zählt zurzeit rund 4300 Studenten.

Bis Januar wird dennoch in der Mensa weiter gewerkelt - und zwar im kleinen Speisesaal. Hier muss ebenfalls eine automatische Feuerlöscheinrichtung installiert werden.

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