Ein Genuss: Die Arbeit der anderen

Meisterkurse bereichern Schumannfest - Abschlusskonzerte am Montag

Zwickau.

Abseits der öffentlichen Aufmerksamkeit passiert in Zwickau derzeit Spannendes: In drei Meisterkursen verfeinern junge Musiker aus aller Welt ihre Fähigkeiten. Zustande gekommen sind die Kurse, die Teil des derzeit laufenden Schumannfestes sind, auf Bestreben des aus Zwickau stammenden Geigers Elin Kolev.

Ursprünglich waren vier solcher Kurse geplant, doch es hatten sich nicht genügend Cellisten angemeldet. So sind es mehr als 20 Sänger, Pianisten und Violinisten, die in Zwickau an ihrer Technik arbeiten. Sie sind unter anderem aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Polen, Lettland, Italien, Kanada, Japan und Südkorea angereist. Bis zum Sonntag erhalten sie jeweils vormittags Solo-Unterricht, während für die Nachmittagstunden Kurse in Kammermusik angesetzt sind - mit Musik von Clara und Robert Schumann sowie aus ihrem Bekanntenkreis. Die Kurse sind öffentlich und finden im Bürgersaal des Rathauses, im Robert-Schumann-Konservatorium sowie im Schumannhaus statt. Eintritt kostet das für Zuhörer laut Stadtverwaltung nicht.


Als Dozenten gewonnen werden konnten die japanische Mezzosopranistin Mitsuko Shirai, die 1982 mit dem Robert-Schumann-Preis der Stadt Zwickau ausgezeichnet wurde, außerdem der israelische Geiger Yair Kless, und der russische Pianist Pavel Gililov.

Für Montag sind zwei Abschlusskonzerte geplant: 11 Uhr auf Schloss Planitz und 17 Uhr auf Schloss Osterstein. Der Eintritt kostet jeweils 5Euro, ermäßigt 3 Euro. (sth)

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