Hausärztin bereitet Umzug vor

Noch bis Jahresende wird das einstige Rathaus in Friedrichsgrün zur Praxis umgebaut. Danach hat das Dorf einen weiteren Hingucker.

Friedrichsgrün.

Auf eines freut sich Dr. Daniela Georgi-Larimore jetzt schon: Ihre Praxisräume am neuen Standort in Friedrichsgrün werden größer und geräumiger. Die Medizinerin hat das ehemalige Rathaus zum Preis von 150.000 Euro von der Kommune erworben und lässt es derzeit umbauen. Die Eröffnung der neuen Arztpraxis ist für den 7.Januar kommenden Jahres vorgesehen. Dann gibt sie ihre bisherige Praxis in Wilkau-Haßlau, wo sie eingemietet ist, auf.

"Ich hoffe, dass es bei dem Termin bleibt. Denn bei solchen Bauvorhaben weiß man nie, ob etwas dazwischen kommt", ist die Medizinerin dennoch recht optimistisch, dass alles klappt. Immerhin soll der Umzug der Praxis zwischen Weihnachten und Neujahr über die Bühne gehen. "Ich nehme meine Patienten mit und freue mich natürlich über jeden Neuzugang", fügt die Haus- ärztin an, die in Friedrichsgrün von bisher zwei auf drei Schwestern aufstocken will. Außerdem ermöglichen die neuen Räume, die Arbeitsabläufe weiter zu optimieren, was wiederum die Wartezeiten für die Kranken minimieren soll.

Doch bis es so weit ist, geben sich die Bauarbeiter in und an dem unter Denkmalschutz stehenden Gebäude die Klinke in die Hand. "Im Erdgeschoss werden zukünftig die Praxisräume sein", erklärt Daniela Georgi-Larimore. Und in den beiden Obergeschossen gibt es nach wie vor insgesamt vier Wohnungen. Außerdem bleibt der Schriftzug "Rathaus", der aus Kupfer besteht, überm Haupteingang erhalten, freut sich die neue Eigentümerin der Immobilie. Neben dem Umbau im Inneren - das Haus beherbergte zuvor neben der Verwaltung unter anderem auch die Sparkasse und einen Versammlungsraum der Kommune - sollen neue Fenster eingebaut und der Außenputz saniert werden. Und nicht zuletzt soll die auf dem Dach installierte Sirene auch weiterhin im Brandfall die Retter alarmieren.

Reinsdorfs Bürgermeister Steffen Ludwig (parteilos) sprach indes wiederholt "von einem Fünfer im Lotto". Mit der Ansiedlung der Hausärztin könne in der Gemeinde von einer "guten medizinischen Versorgung der Bürger" gesprochen werden. Anders reagierte Stefan Feustel, Bürgermeister in Wilkau-Haßlau (CDU), nach Bekanntwerden der Pläne im vergangenen Jahr: "Das ist schade."

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