Jubiläumsfestakt vereint Chef-Trio

Das Peter-Breuer-Gymnasium blickt in diesen Tagen auf eine 25 Jahre währende Erfolgsgeschichte zurück. Maßgeblichen Anteil daran haben die drei bisherigen Schulleiter.

Zwickau.

Nachdem im Herbst 1993 in Zwickau ein Schulverein zur Gründung einer christlichen Schule in Trägerschaft des Bistums Dresden-Meißen ins Leben gerufen worden war, dauerte es nur wenige Monate, bis die ersten Kinder und Jugendlichen am Peter-Breuer-Gymnasium die Schulbank drückten. Drei Männer haben in jenem Vierteljahrhundert der Bildungseinrichtung ihren Stempel aufgedrückt. Die Feierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehen des Gymnasiums haben sie zusammengeführt.

Der Wegbereiter: Wolfgang Reger (85) war von 1994 bis 1998 Leiter des Gymnasiums. "Wir wollten damals einfach eine andere Art Schule haben, als wir sie aus unserer Vergangenheit kannten. Zu den Schwerpunkten meiner Arbeit gehörte unter anderem die nicht ganz einfache Sicherstellung der materiellen Basis. Das war seinerzeit wohl die größte Herausforderung", sagte er. Der Schulstart sei auch aus seiner heutigen Sicht sehr gut über die Bühne gegangen. Ein neunköpfiger Lehrkörper unterrichtete im ersten Jahr immerhin schon 148 Schülerinnen und Schüler in drei 5. Klassen, einer 6. Klasse und zwei 7. Klassen.

Der Weiterentwickler: Als Wolfgang Reger 1998 in den Ruhestand ging, nahm Hubert Gruber (61) den Platz des Schulleiters ein. Zu diesem Zeitpunkt fungierte er schon seit zwei Jahren als dessen Stellvertreter. "Ich hatte das ungeheure Glück, auf eine solide Basis aufbauen zu können. Für mich als gebürtigen Altbayern war die Zusammensetzung der Schülerschaft an einem in katholischer Trägerschaft stehenden Gymnasium etwas völlig Neues: Die Hälfte evangelisch, ein Drittel nicht getauft und damit nur ein Bruchteil Schüler mit katholischem Glauben." Aber gerade die damit verbundene Offenheit und die tagtägliche Umsetzung des Ökumenegedankens habe für ihn das Besondere des Gymnasiums ausgemacht.

Der Unermüdliche: Seit 2007 leitet Michael Olbrich die Geschicke des Gymnasiums. Der 55-Jährige gehörte schon Anfang der 1990er Jahre zum Kreis jener Enthusiasten, die fast euphorisch an der Idee eines christlichen Gymnasiums arbeiteten. "Ganz am Anfang haben wir noch nicht allzu weit in die Zukunft geschaut und ein wenig darauf vertraut, dass Wege beim Gehen entstehen. Meine Erwartungen von damals wurden weit übertroffen." Michael Olbrich ist inzwischen "Chef" eines dreizügigen Gymnasiums. Mehr als 600 Schülerinnen und Schüler aus dem gesamten Landkreis werden derzeit dort von 52 Lehrkräften unterrichtet.

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