Wandbild bleibt weiter eingelagert

Auch keine Präsentation zur Landesausstellung

Zwickau.

Für das von Edgar Klier für den Speisesaal der abgerissenen Strickwarenfabrik "Aktivist" in Oberplanitz geschaffene Keramikwandbild hat die Stadt Zwickau noch keinen neuen Platz gefunden. Die ursprünglich geplante Anbringung im Ubineum (ehemals Erlenbad) war von den neuen Eigentümern abgelehnt worden. "Konkrete Pläne gibt es derzeit nicht", erklärte Rathaussprecher Mathias Merz. Auch zur 2020 stattfindenden Landesausstellung wird das 9,50 mal 3,75 Meter große, und aus 120 Keramikkacheln bestehende Kunstwerk wahrscheinlich im Verwaltungszentrum eingelagert bleiben. Stadtrat Gerald Otto (CDU) hatte vorgeschlagen, das Bild als Teil der Zwickauer Industriekultur dort zu präsentieren. Das Problem: Der Freistaat mietet den Audi-Bau lediglich an. Das Relief könnte dort nicht dauerhaft bleiben. Es müsste in fremdes Eigentum eingebaut und später wieder entfernt werden. "Wie bekannt, ist das Relief zudem sanierungsbedürftig", sagte Merz. Es müsste vorher aufwendig restauriert werden. Wegen des hohen Aufwands und der damit verbundenen Kosten sei eine vorübergehende Installation einfach zu teuer. (nkd)

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