Weihnachtsberg zieren kleine Modelle

Im Stadt- und Dampfmaschinenmuseum lädt seit dem Wochenende die aktuelle Weihnachtsausstellung ein. Dabei setzt das Haus auf Bewährtes.

Werdau.

Wohl nicht nur Museumschef Hans-Jürgen Beier freute sich über die vielen Besucher zur Eröffnung der aktuellen Weihnachtsausstellung in seinem Haus. In dem wurde gut zweieinhalb Wochen lang sowohl im Erdgeschoss als auch in der ersten Etage mächtig gewerkelt, sodass am Ende wieder eine sehenswerte Schau zustande gekommen ist. "Wir haben fast alles aus unserem eigenen Bestand zusammengestellt und traditionell alle zwei Jahre wieder den Dampfmaschinenberg mit den vielen Spielzeugen aufgebaut", sagte Hans-Jürgen Beier, für den es übrigens die letzte Weihnachtsausstellung ist. Der Historiker geht 2020 in Rente.

Der besagte Dampfmaschinenberg nimmt komplett einen der beiden Ausstellungsräume im Erdgeschoss des Museums ein. "Der Berg mit den vielen Dampfmaschinen, Antriebsmodellen und anderen mechanischen Spielzeugen ist eine Anlehnung an die großen erzgebirgischen Weihnachtsberge. Allerdings ist sein Aufbau eine sehr harte Arbeit", erklärte Hans-Jürgen Beier den anwesenden Besuchern, die zur Eröffnung der Ausstellung mit weihnachtlichen Weisen vom Altenburger Blockflötenensemble und der Geschichte "Der kleine Flötenspieler" von Esther Melzer unterhalten wurden. Gelesen hat die vom Flötenensemble umrahmte Geschichte Udo Pagel. "Ich habe dieses betagte Manuskript vor vielen Jahren in einem alten Buch gefunden und es schon mehrfach vorgelesen", sagte der Museumsmitarbeiter, für den die Anwesenheit der Flötenspieler aus Altenburg gerade recht kam.

Auf dem Dampfmaschinenberg werden um die 100 kleine Maschinen und mechanische Spielzeuge präsentiert. Ganz oben steht ein Riesenrad, das zeitlich zu den beiden in diesem Raum separat aufgestellten Karussells passt. "Auch die Karussells sind trotz ihres Alters voll funktionsfähig", sagt Katrin Wendler, die am Eröffnungstag der Ausstellung die entsprechenden Schalter drückte und damit nicht nur bei den kleinen Gästen für leuchtende Augen sorgte. Im zweiten Ausstellungsraum im Erdgeschoss hat in diesem Jahr wieder Klaus Lange seine Maschinenfabrik, in der aus Feuer und Wasser jede Menge echter Dampf entsteht. Daneben ist jede Menge historisches Spielzeug zu sehen. Der Zug der Blecheisenbahn dreht dabei noch die eine oder andere Runde, wobei - im Vergleich zu einer modernen Modelleisenbahn - der Geräuschpegel relativ hoch ist. Viel ruhiger geht es dagegen in der ersten Etage zur Sache, wo neben dem historischen Weihnachtsdorf erneut die zehn Stationen des Werdauer Krippenweges aufgebaut sind.

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