Chemtrails - Wenn der Himmel Schleier trägt

Regelmäßig steigen Jets auf, versprühen Partikel in der Atmosphäre, die das Sonnenlicht verdunkeln: So wollen Forscher in Zukunft vielleicht die Erderwärmung bremsen. In Sachsen wächst die Anzahl derer, die glauben, dass das längst Praxis ist - auf Kosten der Gesundheit.

Chemnitz.

Schaut Stefan Hänel in den Himmel, verdüstert sich sein Blick. "Die fliegen mindestens alle drei Tage", sagt der Erzgebirger aus der 1100-Seelen-Gemeinde Rübenau an der deutsch-tschechischen Grenze. "Diese Flugzeuge hinterlassen schachbrettartige Streifenmuster, die sich nicht wie normale Kondensstreifen schnell auflösen, sondern stundenlang bleiben und immer mehr zu einem Spinnengewebe zerfasern, bis sich der ganze Himmel dreckig-blau verfärbt."

Chemtrails nennt Hänel dieses Phänomen. Der Erzgebirger gehört zur wachsenden Anzahl derer, die auch in Sachsen an folgendes Szenario glauben: Danach blasen bereits heute täglich Dutzende Tank-, Militär- oder Passagiermaschinen Tausende Tonnen reflektierende Teilchen in die Atmosphäre, um durch diese Partikel das Sonnenlicht zu dämpfen und so die Erderwärmung zu bremsen. Angereichert seien diese Stoffe mit gesundheitsgefährdenden chemischen Verbindungen, behaupten die Chemtrail-Aktivisten. Gesteuert werde diese geheime Operation zur angeblichen Rettung des Weltklimas von den amerikanischen Militärbasen.

Tatsächlich sind Schwefel- oder Metalloxidbomben in der Stratosphäre Kern eines theoretischen Notfallplans gegen den Klimawandel. Wissenschaftler diskutieren dies zurzeit ernsthaft, weil es möglicherweise die kostengünstigste und effizienteste Variante ist. Von ihr versprechen sie sich zwar nur eine Verringerung des Sonnenlichts um ein paar Prozent. Das würde aber reichen, um einen Anstieg der Temperaturen zu verhindern, wie er droht, sollte die Menschheit den CO2-Ausstoß nicht drastisch reduzieren.

US-Umweltwissenschaftler Alan Robock von der Rutgers gilt als einer der Verfechter dieses Ansatzes. Die Blaupause dafür lieferte 1991 der Ausbruch des Vulkans Pinatubo auf den Philippinen. Damals wurden 20 Millionen Tonnen Material in die Atmosphäre geschleudert, darunter etwa 10 Millionen Tonnen Schwefel. In der Folge sank die mittlere Erdtemperatur vorübergehend um 0,5 Grad Celsius ab. Dieser Vulkaneffekt ließe sich künstlich nachahmen, glauben Wissenschaftler. Dazu müssten jährlich aber eine bis zehn Millionen Tonnen Schwefeldioxid hoch oben verteilt werden.

Eine Studie des Kieler Earth-Instituts konstatiert, dass Modellrechnungen die Effizienz dieses Verfahrens belegten. Prinzipiell könne die CO2-Konzentration so auf ein vorindustrielles Niveau reduziert werden. Allerdings seien die technischen Herausforderungen, derartige Materialmengen in bis zu 25 Kilometer Höhe zu bringen, erheblich. Die Kosten werden auf bis zu 50 Milliarden US-Dollar pro Jahr geschätzt.

Vorschläge zur Umsetzung eines stratosphärischen Aerosol-Schutzschildes gibt es: Ein neueres Patent sieht zum Beispiel vor, dem Treibstoff reflektierende Substanzen beizumischen und sie von Verkehrsflugzeugen in die Atmosphäre blasen zu lassen. Der US-Physiker Lowell Wood schlägt vor, die Stoffe durch einen 25 Kilometer langen Schlauch in die Stratosphäre zu pumpen. Andere Forscher warnen aber vor noch nicht abschätzbaren Risiken und unerwünschten Nebeneffekten. Im Juli dieses Jahres legte auch der Bundestagsausschuss für Technikfolgenabschätzung dazu einen mehr als 150-seitigen Bericht vor. Darin heißt es, dass "eine solide Wissensbasis über die Wirkungen und potenziellen Folgen von großtechnischen Interventionen in das Klimasystem zurzeit weitgehend" fehle. Die Deutsche Physikalische Gesellschaft betont, dass dieses Verfahren nicht das jetzige Klima konservieren, sondern ein neues Weltklima erzeugen würde. Beratende Gremien der Deutschen Forschungsgemeinschaft erklären, dass sämtliche Climate-Engineering-Technologien noch in den Kinderschuhen stecken.

Stefan Schäfer gehört zum Team vom öffentlich geförderten Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) in Potsdam. Das IASS soll wegen der Ungewissheiten die gesellschaftliche und politische Debatte über Climate-Engineering auf breitere Füße stellen, indem es Fakten sammelt, Diskussionen anstößt und aus unterschiedlichen Sichtweisen ungeklärte Fragen betrachtet. Eine davon lautet zum Beispiel: Selbst wenn es gelänge, die Durchschnittstemperatur der Erde mit diesem Verfahren abzusenken, wären einige Regionen noch immer wärmer und andere kälter als zuvor. Niederschläge könnten sich anders auf der Erde verteilen. Ob dann im Mittelmeerraum Wüsten anwachsen oder der Monsun in Indien schwächer ausfalle, wisse niemand - und selbst im hypothetischen Fall eines Einsatzes wäre ein solcher Zusammenhang schwer nachweisbar.

Die meisten Wissenschaftler, Weltklimarat und Bundesregierung lehnen Climate-Engineering ab. Statt auf Klima-Notoperationen setzen sie auf die Minderung der Emissionen. Die Bundesregierung erklärte mehrfach, sie führe keine Chemtrails-Versuche durch. Erkenntnisse darüber, dass derartige Substanzen bereits in die Atmosphäre eingebracht würden, lägen nicht vor.

Politiker aller Parteien ordnen Chemtrails dem Reich der Verschwörungstheorien zu. Die Messungen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt - das beobachtet und untersucht, wie die Emissionen des Luftverkehrs auf die Atmosphäre wirken - enthielten keine Hinweise auf zusätzlich eingebrachte Aluminium- oder Bariumverbindungen, erklärt CSU-Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt auf abgeordnetenwatch.de. Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt teilt diese Einschätzung - genau wie Greenpeace, René Röspel (SPD), der Linke Gregor Gysi oder Pirat Volker Kunze.

Die Bürgerinitiative "Sauberer Himmel", der bundesweit fast 5000 Menschen angehören, überzeugt das nicht. Ihr Sprecher, Rechtsanwalt Dominik Storr, wirft dem Umweltbundesamt vor, nicht selbst zu messen, sondern auf das Zentrum für Luft- und Raumfahrt zu vertrauen. Diese Einrichtung lege ihre Ergebnisse nicht offen, moniert Storr. Zudem bezweifle er deren Unabhängigkeit, da sie zur Gemeinschaft der von der Gates-Stiftung gesponserten Helmholtz-Institute gehöre. Denn der US-Unternehmer Bill Gates habe schließlich auch die Erzeugung künstlicher Wolken mitfinanziert.

Storr glaubt auch nicht, dass CO2 für die Erderwärmung verantwortlich ist, sondern vielmehr Schwankungen der Sonnenaktivität. Chemtrail-Aktivisten behaupten deshalb, dass Industrie, Wissenschaft, Militär, Politik, Meteorologen und Medien gezielt die Bevölkerung an der Nase herumführen - aus Profitgier, im Streben nach Macht, Kontrolle oder aufgrund von Abhängigkeiten.

Ähnliches ist bei den Montagsdemonstrationen in Chemnitz zu hören, wenn gegen das "Mainstream-Meinungskartell" gewettert wird. Der Publizist Robert Misik hat das kürzlich so umschrieben: Werde einem Mainstream-Kritiker "die Darstellung, die ihm nicht genehm ist, präsentiert, so bestätigt das seine Manipulationsannahme, kommt sein Gegenargument zu Wort, ist er erst recht bestärkt, da er dann behauptet, nicht einmal die Lügenmaschinerie könne an der Wahrheit mehr vorbei."

Gigantische Techniken gegen den Klimawandel

Die Durchschnittstemperatur auf der Erde ist seit Beginn des 20. Jahrhunderts um gut 0,8 Grad angestiegen. Das erste Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts war laut Weltorganisation für Meteorologie das heißeste seit 1881. Im Durchschnitt betrug die Temperatur 14,47 Grad und damit 0,47 Grad mehr als im Mittel zwischen 1961 und 1990.

Weniger Sonneneinstrahlung gleich weniger Erderwärmung: Das ist die Gleichung hinter mehreren Ansätzen, die die Erderwärmung verringern sollen. Eine Option wäre, die Hausdächer in Metropolen aufzuhellen. Hohen Material- und Arbeitskosten - nach einer Schätzung der britischen Royal Society etwa 300 Milliarden Euro pro Jahr, falls der Anstrich alle 10 Jahre erneuert werden müsste - stehen dabei aber einer relativ kleinen Wirkung gegenüber. Würden aber zehn Prozent der Landmasse, etwa Wüste oder Meere, mit reflektierendem Material bedeckt, brächte das viel mehr. Wegen der hohen Kosten von mehreren Tausend Milliarden Euro gibt es dazu aber genauso wenig Feldexperimente wie zu den Konzepten, Savannen oder Buschland mit Sträuchern oder Gräsern zu bepflanzen, die von Natur aus ein hohes Rückstrahlvermögen aufweisen, oder heimische Pflanzenarten gentechnisch entsprechend zu modifizieren und großflächig anzupflanzen.

Künstlich aufgehellte Wolken sind eine weitere Idee. Dafür sollen etwa von Tausenden ferngesteuerten Schiffen aus kontinuierlich feinste Meerwassertröpfchen in der Luft gesprüht werden. Wenn sie verdunsten, trägt die hochströmende Luft die übrig bleibenden Salzkristalle in tiefliegende Meereswolken. Dort reflektieren sie dann besonders viel Sonnenlicht. Der Maschinenbauer Stephan Salter schätzt die Gesamtkosten auf unter zwei Milliarden US-Dollar. Der Internationale Währungsfonds zweifelt das an. Ein Großversuch ist bislang an der Finanzierung gescheitert.

Einen gigantischen Spiegel mit rund zwei Millionen Quadratmetern Fläche wollen andere Forscher tief im Weltall installieren. Alternativ könnten auch fünf Millionen Satelliten mit je einem Quadratkilometer Schirmfläche in die Erdumlaufbahn geschossen werden. Laut Royal Society ließe sich durch beide Techniken die Erdtemperatur konstant halten, selbst wenn sich die CO2-Konzentration künftig verdoppelt. Allerdings gibt es die nötigen Transport-Raketen noch nicht.

Künstliche Bäume mit integrierten CO2-Filtern neben Fabriken oder an Autobahnen sollen wie ihre natürlichen Pendants Kohlendioxid zunächst binden, aber es nicht wieder freisetzen, wenn sie sterben, sondern das Klimagas in flüssiger Form an unterirdische Speicher weiterleiten. Etwa 16.000 Euro würde ein solcher Baum kosten, schätzt die britische Institution of Mechanical Engineers. Allein in Großbritannien wären 100.000 Bäume nötig, um das gesamte Kohlendioxid aus dem Straßenverkehr aufzunehmen. Endlager für das Gas gibt es aber nicht.

Den bislang einzig privat finanzierten Feldversuch hat ein US-Geschäftsmann 2012 vor der Küste Kanadas unternommen. Er kippte 100 Tonnen Eisenpartikel in den Pazifik. Das führte zu einer zehn Quadratkilometer großen künstlichen Algenblüte. Diese Pflanzen nehmen an der Wasseroberfläche große Mengen an Kohlendioxid auf. Sterben sie ab, nehmen sie das CO2 mit sich auf den Meeresboden, wo es lange Zeit gespeichert bleibt. Der Geschäftsmann wollte mit dem Verkauf von Emissionszertifikaten das Projekt refinanzieren, erntete jedoch sowohl von der Politik als auch der Wissenschaft für sein eigenmächtiges Handeln nur Kritik.

Luftwaffe trainiert über der Region

Der Deutsche Wetterdienst erklärt lange sichtbare und sich zerfasernde Streifen mit Wetterlagen, bei denen die Luft in großen Höhen recht feucht, aber nicht feucht genug ist, um dort Wolken entstehen zu lassen. Der Wasserdampf in den Abgasen, die ein Flugzeug dort zusätzlich freisetze, genüge aber gemeinsam mit Aerosolen wie Ruß, um Tröpfchen zu bilden. Diese würden dann sofort gefrieren. Dadurch entstünden Feder- oder Schleierwolken, die - je nachdem, wie stark die Luft mit Wasserdampf gesättigt ist und wie hoch sie steigt - stundenlang sichtbar blieben.

Die Luftwaffe verweist auf den Übungsluftraum, der sich in etwa drei Kilometern Höhe über Südwestsachsen erstreckt und zeitweise für die Luftwaffe reserviert ist. Dort probten die Piloten auch täglich routinemäßig. "Besonders die Übungsabfang-einsätze können aufgrund ständig wechselnder Flugrichtungen Kondensstreifen erzeugen, die durchaus ein schachbrettartiges Muster hinterlassen können, während die Luftbetankungsflüge eher ein Rennbahnmuster ergeben, weil die fliegenden Tankstellen ihre Runden drehen", so Hauptmann Roman Ladenko.

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15Kommentare
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    06.02.2015

    Wer steckt hinter den Chemtrails? Eine Verschwörung? Oder gar ein Weltimperium?

    Wer steckt hinter den Chemtrails? Das ist die Frage, die uns jeder stellt, der den Sprühaktionen am Himmel auf die Schliche gekommen ist.
    Um diese Frage zu beantworten, sollten wir uns zunächst fragen, welche Dinge erforderlich sind, um Chemtrails zu versprühen.
    Dazu benötigt es zum einen die Chemie, die versprüht wird, d.h. Firmen, welche diese Chemie herstellen. Dann benötigt dieses Projekt über eine ausreichende Anzahl von Flugzeugen und Flughäfen. Zu guter Letzt müssen die betroffenen Schlüsselpositionen in das Projekt eingeweiht werden (nicht unbedingt auch in die Motive, die dahinterstecken), wie z.B. die Regierungen, Militärs, Flughäfen, Geheimdienste, Wetterdienste, Wissenschaftler und Teile der globalen Medienindustrie, die sich ohnehin im Besitz weniger Mutterkonzerne befindet.
    weiterlesen
    http://www.sauberer-himmel.de/2015/02/01/wer-steckt-hinter-den-chemtrails-eine-verschwoerung-oder-gar-ein-weltimperium/

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    06.02.2015

    Weltkarte wo u.a. Chemtrails stattfinden

    http://www.etcgroup.org/files/files/cartoons/worldofgeoengineering_fullsize.jpg

    Nun, was an diesen Orten auf der Erde in besonders großer Anzahl herunterfällt. Das sehen wir hier.
    Chemtrail-Fallout:

    http://www.sauberer-himmel.de/2015/01/18/chemtrail-fallout-in-der-schweiz-und-frankreich-aufgenommen/

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    29.11.2014

    http://www.berliner-zeitung.de/archiv/der-zuschlag-fuer-den-bau-von-179-tankflugzeugen-koennte-fuer-eads-den-durchbruch-in-den-usa-bedeuten-der-ueberraschungscoup,10810590,10543078.html

  • 2
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    26.11.2014

    Skyguards hat in Brüssel am 8. und 9.April 2013 die Konferenz „Jenseits von Theorien zur
    Wetter-Modifikation“ abgehalten, wo über chemische Besprühungen, die täglich am Himmel stattfinden, gesprochen
    wurde. Eine eingereichte Petition wurde angenommen, und Skyguards wartet auf die Antwort des
    Untersuchungssauschusses des Europäischen Parlamentes.
    Vom 18. bis zum 21.August 2014 hat in Berlin die "Climate Engineering Conference 2014" stattgefunden. Josefina
    Fraile Martin von Skyguards war in Berlin und berichtet uns über die Absicht der Experten, die Klimakontrolle durch
    Versprühen von Feinstäuben in der Atmosphäre zu manipulieren. Josefina Fraile Martin erzählt uns von dadurch
    entstehenden neuen Wolken, die wir in dieser Weise in der Zeit unserer Kindheit nicht kannten.
    Geo-Engineering. Klimaexperten sagen, dass wir gegen die Erwärmung der Erde kämpfen sollen. Geo-Engineering ist
    als Rezept vorgesehen, um gegen diese Erwärmung zu kämpfen. Dr. Rosalie Bertell, Forscherin, Beraterin der
    Atomenergiebehörde in den Vereinigten Staaten und Friedens-Nobelpreisträgerin, hat im Jahre 2005 die Besprühungen
    am Himmel und die daraus entstehenden gravierenden Konsequenzen für die Gesundheit der Menschen und für die
    Natur gezeigt.
    „Es ist undenkbar, mit ansehen zu müssen, wie das Europäische Parlament seit der Veröffentlichung des Dokumentes
    zur Sicherheit, Umwelt und Verteidigung, das von Maj Britt Theorin im Jahre 1999 vorgestellt wurde, stumm geblieben
    ist. Zwischen 2003 und 2012 haben acht Abgeordnete (Breyer, Lannoye, Meijer, Higgins, Turmes, Childers, Rossi,
    Panayotov) versucht, Fragen zu den illegalen Besprühungen und zum Geo-Engineering bei der Europäischen
    Kommission zu stellen. Die Europäische Kommission hatte diese Fragen nicht angenommen und das Europäische
    Parlament beantwortete diese Fragen nicht. Wir haben es als europäische Staatsbürger mit einer
    Demokratieverweigerung zu tun“, erklärte 2013 Josefina Fraile Martin. Im Jahre 2014 scheint es, dass sich die
    Mentalitäten geändert haben, da das Europäische Parlament die Petition von Skyguards angenommen hat. Nur das
    Datum für den Termin fehlt noch.
    Berliner Konferenz. Bei der Berliner Konferenz „Climate Engineering“, die im August 2014 stattfand, haben sich
    Forscher aus dem Gebiet Sozialforschung und Humanforschung zusammengetan. „Ich war einfach als Beobachterin bei
    der Berliner Konferenz. Wir haben mehr als die Teilnehmer zu sagen. Die benutzen Marketingbegriffe, um über Geo-
    Engineering zu reden. Für normale Bürger ist es schwer zu verstehen, dass es eine Technologie gibt, die das Klima
    kontrolliert. Selbst Leute mit Diplomen können es nicht glauben.
    Während der Konferenz in Berlin habe ich diesen Konferenzrednern gesagt, dass ihre Studien nicht zuverlässig sind.
    Das Ziel ist es, dem Publikum diese Technologie zu verkaufen. Vorher sprachen die Experten von Klimaerwärmung.
    Nachher sprachen sie von Klimaänderung und von Geo-Engineering. Heute reden sie von nachhaltigem Geo-
    Engineering. Die Klimaexperten benutzen Wörter, die keine emotionellen Konzepte haben. Das Ziel ist es, die
    Bevölkerung an Geoengineering zu gewöhnen“, sagte Josefina Fraile Martin während unseres Interviews.
    Geo-Engineering und ferngesteuerte Wolken. „Die Verwendung von Geo-Engineering ist eine Bedrohung für die Erde
    und für alle Lebewesen. Was am Himmel jeden Tag passiert, ist nicht offiziell, sondern illegal“, erklärt Josefina Fraile
    Martin und führt weiter, dass „es nicht nur ein Experiment ist, weil viele Gelder dafür verwendet werden. Es ist, als ob
    sie Mörder wären, weil sie die Konsequenzen kennen. Sie sagen auch, dass es die Erde zerstören wird. Diese
    Besprühungen werden überall auf der Erde, auch in Russland, betrachtet. Die Klimakontrolle ist eine Frage der
    Nationalsicherheit“.
    „Owning the weather by 2015“ ist ein Dokument der amerikanischen Armee, das die Klimakontrolle zum militärischen
    Zweck erklärt. „Sie wollen die Wahrnehmung der Gesellschaft gegenüber dieser Gefahr ändern. Für Geo-Engineering
    finden die Experten eine Zivilanwendung. Die Frage der Erderwärmung ist in dieser Absicht lanciert worden. Die
    Ionosphäre ist unstabil. Die Klimaforscher wollen eine stabile Ionosphäre, um die Kommunikation zu kontrollieren.
    Wenn Sie das unter Kontrolle haben, kontrollieren Sie die Ressourcen der Erde“, sagt Josefina Fraile Martin, die uns
    bestätigt, dass die Science-Fiction Realität geworden ist.
    „Diese neuen Wolken werden mit hohen Frequenzen in Bewegung gebracht. Per Rechner werden diese Wolken
    ferngesteuert. Alles erscheint natürlich. Stürme oder Erdbeben können nicht bewiesen werden.
    Dazu verursacht es Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer, Hautkrankheiten, Autismus.
    Die Klimaexperten arbeiten mit Nanotechnologien, die Sie einatmen können!

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    24.11.2014

    @ phönix ? Es sind im Net Stellen zu finden, die auf Untersuchungsergebnisse verweisen,
    Befund ?
    Negativ,
    nicht mal Spuren von anderen Stoffen als die, die aus der Treibstoffverbrennung resultieren.

    Diese Resultate werden von den Chemtrailgläubigen angezweifelt, gleichzeitig sperren sie sich gegen Angebote, in Zusammenarbeit die Mrssungen zu begleiten, sind aber auch nicht bereit, eigene Messungen - natürlich auch unter neutraler Aufsicht - durchzuführen.

    es ist eben einfacher, zu behaupten, dass da »Irgendwas« versprüht wird - und von denen, die das nicht glauben den Beweis zu verlangen, dass da oben wirklich nichts gesprüht wird …

    »Klack« ? ? »MIAUUU«,
    Schon wieder hat sich eine Katze in den Schwanz gebissen, denn es sind im Net Stellen zu finden, die auf Untersuchungsergebnisse verweisen,
    Befund ?
    Negativ,
    nicht mal Spuren von anderen Stoffen als die, die aus der Treibstoffverbrennung resultieren …

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    24.11.2014

    Besonders die Erklärungen vom Deutschen Wetterdienst sind immer enttäuschend ...
    Wenn man das Gezanke um Verschwörungstheorien beiseite läßt und einfach die häßlichen Striche am Himmel zu sich sprechen läßt, dann entsteht ein alarmierendes Bild. Schauen Sie doch einfach viel, viel öfter tagsüber mal zum Himmel über Ihnen auf - da gibt es nämlich wirklich viel zu entdecken - wie zum Beispiel hier, das ist zwar der Berliner Himmel, aber in Sachsen ist es nicht anders, wie ich höre: http://derhimmeluebermir.wordpress.com/2014/11/23/zwischen-den-fronten/

  • 1
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    24.11.2014

    Die unerklärlichen Kondensstreifen von hochfliegenden Flugzeugen sind seit einigen Jahren von jedermann bei Schönwetter zu beobachten.

    Beispiel:
    Über dem Alpenhauptkamm, Bereich München, Innsbruck, Salzburg in alle Richtungen, sind fast jeden Tag diese langfristigen Streifen welche sich im laufe des Tages horizontal ausbreiten und den ganzen Himmel mit einem Wolkenschleier bedecken zu beobachten.
    Richtig blauen Himmel gibt es nicht mehr.

    Was in der Athmosphäre ausgebracht wird muss auch wieder runterkommen, somit auf der Erde und Wasser nachweisbar.

    Untersuchungungen dazu, zb. Boden- und Wasserproben werden seitens öffentlicher Seite abgewiesen.

    Warum nur wenn es Chemtrail nicht gibt?
    Warum untersuchen die Zuständigen Behörden diese "Phänomen" nicht?
    Warum entkräftet die öffentliche Hand nicht einfach die "Vermutung" durch Gegenbeweise??

  • 4
    0
    24.11.2014

    Sehr geehrter Herr Becker,

    mich interessiert, bestimmt ebenso die Luftfahrtindustrie, wie "... Dutzende Tank-, Militär- oder Passagiermaschinen Tausende Tonnen reflektierende Teilchen in die Atmosphäre" blasen sollen. Einfacher Dreisatz reicht aus um festzustellen, dass es keine Flugzeugflotte gibt, die derartige Mengen "verblasen" kann - erst recht nicht, wenn sie zusätzlich Passagiere befördern.

    Der Absatz "... damals wurden 20 Millionen Tonnen Material in die Atmosphäre geschleudert, darunter etwa 10 Millionen Tonnen Schwefel. In der Folge sank die mittlere Erdtemperatur vorübergehend um 0,5 Grad Celsius ab." hat mich hoffen lassen, dass es einem aufmerksamen Redakteur aufgefallen ist, welche gigantischen Mengen erforderlich sind, um einen kurzzeitigen Effekt zu erzielen.

    Mit Grüßen

  • 2
    0
    gelöschter Nutzer
    24.11.2014

    @Hugo171: Ist das wie zu DDR-Zeiten, dass die Hauptinfo zwischen den Zeilen bzw. in den Leerzeilen zu finden ist?

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    Abdiel
    24.11.2014

    @Die Wahrheit: Kondensstreifen sind ja auch ganz normal. Warum sollte man so "tun" als ob, wenn es doch wahr ist? Diese Erscheinungen gab es schon immer und wird es auch in Zukunft immer öfter geben. Die Ursachen liegen am zugenommenen Verkehrsaufkommen und der Wetterlage. Was daran seltsam sein soll, erschließt sich aus logischer Sicht einfach nicht...

    @Hugo171: Bis auf die Aussage einer Politikerin in einem persönlichen Schreiben, sehe ich da keine Beweise für die flächendeckende Anwendung von Climate Engineering. Nette Dokumentensammlungen zeugen zwar von eifriger Recherche, sind allein aber noch kein Nachweis für Seriosität und die Stichhaltigkeit der jeweiligen Thesen.

  • 2
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    24.11.2014

    Unstrittig ist wohl, dass alles Mögliche machbar wäre und dass sehr vieles in Feldversuchen schon durchgespielt wurde.
    Genauso unstrittig ist aber, dass bisher - zumindest hier in Deutschland - noch keinerlei Stoffe nachweisbar sind, die angeblich von Verkehrsflugzeugen illegal ausgebracht würden. Es steht damit lediglich die Behauptung einiger „Theoretiker“ im Raum. dass dies geschehen würde.
    Die Beweise dafür können nicht erbracht werden, da es anscheinend NICHT der Fall ist, das zusätzliche Ausbringen von irgendwelchen Stoffen.

    Irgendwelche Stoffe?

    Wer sich ein wenig in der Szene einliest merkt sehr schnell, dass man sich dort auch nicht unbedingt einig ist, WAS dort oben angeblich „zerstäubt“ wird! Auch für welche Zwecke man da „Wasauchimmer“ den Kondensstreifen beimischen würde ist den Verfechtern dieser Anschuldigungen nicht klar!

    Bleibt das einfache Fazit eines Hessen zu dem Wissen der „Eingeweihten“:
    »Nix Genaues waas mer net, awwer mer tun mal so, als wüsste mer was …«

  • 0
    6
    24.11.2014

    Wettermanipulation

    A Recommended National Program In Weather Modification - A Report to the Interdepartmental Committee for Atmospheric Sciences - Homer E. Newell, 1966


    Das Werle Patent beschreibt ein Verfahren, bei dem pulverförmige Partikel, die lichtstreuend wirken, dem Abgasstrom eines Flugzeugtriebwerkes zugeführt werden und dadurch einen künstlichen Kondensstreifen erzeugen. Nanopartikel sind hier allerdings nicht erwähnt:

    Werle Patent - Powder Contrail Generation - United States Patent 3899144, 1975


    Das Welsbach Patent der Hughes Aircraft Company beschreibt das Verfahren, mit dem durch das Ausbringen von Aluminiumoxid oder Thoriumoxid Ultrafeinstäube in Partikelgrößen zwischen 10 und 100 ?m in Höhen von 7 bis 13 Kilometern der "Treibhaus-Effekt" vermindert werden kann:

    Welsbach Patent - United States Patent 5003186, 1991


    Das Dokument "Weather as a Force Multiplier: Owning the Weather in 2025" der US Air Force von 1996 beschreibt als militärisches Ziel, das Wetter bis zum Jahr 2025 zu kontrollieren, um auch weiterhin militärisch den Luft- und Weltraum dominieren zu können:

    Weather as a Force Multiplier: Owning the Weather in 2025, US Air Force, 1996



    Dennis Kucinich, ein amerikanischer Politiker der Demokraten, versuchte im Jahr 2001 und erneut im Jahr 2004 im Rahmen eines Gesetzentwurfs ein Verbot Weltraum basierter Waffen sowie auch ein Verbot von exotischen Waffen wie Chemtrails zu erreichen. Der Gesetzentwurf wurde in beiden Fällen vom Kongress abgelehnt:

    Space Preservation Act H.R. 2977, Dennis Kucinich, 2001



    Erstmalige Erwähnung von Chemtrails in der deutschsprachigen Presse:

    Die Zerstörung des Himmels, Gabriel Stetter - Raum & Zeit 127, 2004




    Die SPD-Politikerin und ehemalige Umweltministerin des Landes Niedersachsen, Monika Griefahn, bestätigt in einem persönlichen Antwortschreiben die Ausbringung von Chemtrails auf schriftliche Anfrage eines Betroffenen:

    Monika Griefahn, Ministerin a. D. - Antwortschreiben auf Chemtrails-Anfrage, 2004



    Bestätigung des Council of Foreign Relations, dass es möglich ist, das Klima zu manipulieren und dass es weltweit empfehlenswert wäre, diese Option nun aus der Schublade zu holen:

    The Geoengineering Option, Council of Foreign Relations, 2009




    Bündnis 90 Die Grünen OV Glashütten haben sich zu sehr aus dem Fenster gelehnt, als sie das Thema Chemtrails im Jahr 2009 ausführlich auf ihrer Homepage erklärt haben. Kurz darauf gab es wohl mächtig Druck von der eigenen Partei und der Artikel musste von der Webseite wieder entfernt werden:

    Die Grünen Glashütten - Website mit Chemtrails-Artikel, 2009




    Dies ist ein wichtiges Dokument der World Meteorological Organization, WMO (WMO is the U.N.'s authoritative voice on weather, climate and water.) mit Sitz in Genf in der Schweiz. Bei diesem Dokument wird klar, dass in der Meterologie weltweit das Thema Wettermanipulation einen großen Platz einnimmt. Es wird zugegeben, dass es bereits "Feldversuche" gibt:

    World Meteorological Organization - WMO Documents On Weather Modification, 2010



    Die Belfort Group, unsere Mitstreiter für einen Chemtrail-freien Himmel aus Belgien haben durch Insider ein hochinteressantes Dokument erstellen lassen, die pdf-Datei ist mit über 82 MB sehr groß:

    Case Orange - Belfort Group, 2010





    Das Dokument der Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestags zeigt auf, dass Geo-Engineering oder Climate Engineering bereits erwogen werden und die Klima-Beeinflussung mit technologischen Mitteln längst keine Science Fiction mehr ist:

    Wissenschaftliche Dienste Deutscher Bundestag - Geo-Engineering - Climate Engineering, 2010


    "Eine Bestandsaufnahme der Debatte zu Climate Engineering":

    Gezielte Eingriffe in das Klima, Kiel Earth Institute, Bundesministerium f. Bildung und Forschung, 2011



    Die Bundeswehr beschäftigt sich in diesem Dokument auf 38 Seiten ausführlich mit dem Thema Geo-Engineering und tarnt es als Zukunftsprojekt. Hier werden die Geschehnisse am Himmel beschrieben, wie üblich in der Wissenschaft, in einer abgemilderten Form des Versprühens von Ultrafeinstaubpartikel in der höher gelegenen Stratosphäre, während tatsächlich Chemtrails in der Troposphäre, also direkt über unseren Köpfen versprüht werden:

    Future Topic: Geoengineering, Bundeswehr, 2012

  • 3
    3
    DieWahrheit
    24.11.2014

    Wenn man alles, was im Zusammenhang mit der oben genannten Problematik steht und die von den offiziellen Kreisen abgegebenen Antworten zusammenfasst, dann sollte man sich nicht wundern, wenn die Gerüchteküche brodelt. Egal , was man davon hält, es sollte trotzdem ratsam sein, die Vorgänge über unseren Köpfen im Auge zu behalten, denn sobald Medien, Politiker und andere Entscheidungsträger nach diesen Kondensstreifen gefragt werden oder nach deren Ursachen, tuen sie so als wären diese normal und da werde ich dann stutzig !

  • 2
    3
    mias
    24.11.2014

    Da es absolut unmöglich bei dem Verhalten der Regierungen ist, die Klimaziele von max. 2 Grad Celsius Erwärmung zu schaffen und diese Temperatur zu erhalten, ist die "Verdunklung" der Atmosphäre die einzige logische und machbare Konsequenz. Es ist der billigere, schnellere und einfachere Weg. Lange weiß man, dass es nichts nützt, dass die Industriestaaten große Ziele haben, denn mit Zielen allein gehen keine Erfolge einher. Würden es die Regierungschefs ernst nehmen wäre das Kyoto- Protokoll lange unterzeichnet und ratifiziert, ist es aber nicht! In den Schwellen- und Entwicklungsländern wird, egal was man in Europa und Amerika tut, ungeniert weiter der Wald für Soja, Ethanol und andere "dringende" Dinge, wie Grillkohle, gerodet. Die Schwerindustrie in China und anderen asiatischen Ländern wächst stark und Klimaschutz spielt keinerlei Rolle. Die Europäer machen ohnehin was sie wollen. Deutschland steigt aus der Atomenergie aus, die Braunkohleverstromung steigt dabei natürlich an und nebenbei wird Atomstrom aus Frankreich importiert, während Windstrom exportiert wird, weil wir keine Leitung zu den Abnehmern im eigenen Land haben. Und die USA fracken was das Zeug hält, obwohl keiner weiß, was diese Chemikalien langfristig anrichten.
    Egal, deshalb ist es logisch. Schaltet die Sonne ab, oder setzt der Erden eine "Sonnenbrille" auf! Das ist dann auch gut für die Effizienz der, sehr energieaufwendig hergestellten PV- Anlagen. Hoffentlich wird es nicht zu dunkel, denn dann haben wir ein anderes Problem...

  • 7
    4
    hkremss
    24.11.2014

    Juhu, gleich werden die üblichen Verschwörungstheoretiker hier auftauchen und all das bestätigen! Aber Kollegen: Gebt euch keine Mühe, ich glaube dem Mainstream! Ich bin also entweder wesentlich dümmer als ihr oder Teil des "Systems", also bezahlt von CIA, BND, Mossad, EUSA und den Illuminaten. So, Diskussion beendet.



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