Visionen für ein faires Asylrecht

Über den Vorschlag der EU-Kommission für ein gemeinsames Asylsystem

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77 Kommentare
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  • 13
    0
    saxon1965
    24.09.2020

    "Aber was dort (Lesbos) im Namen der EU und ihrer Werte geschah, betrifft die gesamte Gemeinschaft."
    Man könnte meinen das deutsche Volk führt (alleine) in Syrien, Afghanistan, Afrika und sonst wo Krieg. Nur mal so gefragt: Was tut eigentlich unser "Waffenbruder" die USA? Die könnten doch die vernichteten Ureinwohner (Indianer) mit Migranten wieder auffüllen? Sorry - Sarkasmus - aus
    Ich stimme aber zu, dass "Zu viel hat schon bisher nicht geklappt. Und es ist noch nicht erkennbar, dass es nun endlich anders wird."

  • 14
    0
    klapa
    24.09.2020

    Die EU-Präsidenten kann tun und lassen, was sie will. Die vier Visegrád-Staaten werden den vorgesehenen euopäischen Migrationspakt trotz persönlicher Gespräche mit Frau vdL nicht akzeptieren und auch die Österreicher lehnen ihn ab.

    Also im Prinzip schon vor der Abstimmung gescheitert.

    Auch ein Ergebnis von Merkels Flüchtlingspolitik von 2015.

  • 14
    0
    klapa
    24.09.2020

    Und weshalb sollten männliche und weibliche Flüchtige bis zur Klärung ihres Asylantrags nicht ähnlich wie in der Weimarer Republik gemeinnützig arbeiten?

    Ist das unzumutbar oder gar unehrenhaft?

  • 17
    1
    Malleo
    24.09.2020

    klapa
    Nein!!!
    Eine Polin zu mir in Breslau:
    Die Deutschen handeln in Sachen "Migration" wie eine Hippie Kolnie auf Hasch.

  • 20
    1
    klapa
    24.09.2020

    'Von Polen aus gesehen ist das, was Frau Merkel tut, völlig irrational... Deutschland rettet den Euro, Deutschland rettet Griechenland, jetzt rettet Deutschland die Flüchtlinge, dazu die Demokratie in Polen, man könnte meinen, Deutschland hat eine Neurose, vielleicht hat Frau Merkel eine Neurose.'

    - poln. Journalistin A. Rybinska 24.01.2016 im Phönix Frühschoppen

    Was sollte man dem entgegnen? Hat sie Unrecht?

  • 20
    0
    Malleo
    24.09.2020

    Es werden Visionen bleiben!
    Es gibt aber kein Recht auf ein Leben im Land seiner Wahl!
    Zudem, die Herkunftsstaaten haben Null Interesse an einer Rücknahme ihrer Leute, planen sie doch mit den Geldtransfers der "Schutzbedürftigen" als feste Größe im Haushalt.
    Afrika regiert sich mit korrupten Eliten selbst arm.
    Merkel muss endlich begreifen, dass man Afrika nicht ändert, wenn man es nach Europa holt!
    Solang sie nur an Strategien glaubt, die sie selbst entwirft, wird sich daran aber nichts ändern.
    Skandinavische Länder, Niederlande, Österreich und der böse Osten haben es längst erkannt.
    Nur eine stringente Politik an den Außengrenzen gibt klare Signale und trocknet die illegale Einwanderung in die Sozialsysteme mit all den fatalen Folgen aus.
    Der Asyllobby würde das sicher nicht gefallen, mir schon.
    Aber wie schon aufgezeigt.
    Es wird eine Vision bleiben!

  • 19
    1
    saxon1965
    24.09.2020

    Zuerst muss unterschieden werden zwischen Kriegsflüchtlingen und Wirtschaftsflüchtlingen und Einwanderung!
    Das Recht auf Asyl ist eindeutig formuliert. Auch verstehe ich Asyl als zeitlich begrenzt. Natürlich kann aus einem Asylanten ein Einwanderer werden, wenn er die entsprechenden Kriterien erfüllt. Da gibt es jedoch noch ganz viel Klärungsbedarf.
    Was Wirtschaftsflüchtlinge betrifft, so kann die EU weder der Arbeitgeber, noch der Alimentezahler für all die armen Menschen aus Afrika und anders wo sein.
    Auch hier gibt es sehr viel Nachholebedarf an Ehrlichkeit.
    Bei Kriegs- und Wirtschaftsflüchtlingen muss vor allem an den Ursachen gearbeitet werden und da sind wir wieder bei der Systemfrage, bei Ehrlichkeit und Weltpolitik!