75 Feuerwehrleute rücken zu Brand in Großschirma aus

Die Einsatzkräfte aus zehn Feuerwehrwehren konnten durch ihr schnelles Eingreifen ein Übergreifen der Flammen auf ein Wohnhaus verhindern. Laut Polizei war die Brandursache mit hoher Wahrscheinlichkeit ein fahrlässiger Umgang mit einem Gasbrenner.

Großschirma.

Ein Brand an der Hauptstraße in Großschirma hat am Freitag ein Großaufgebot an Einsatzkräften auf den Plan gerufen. Laut Polizei brannte dort gegen 11 Uhr ein Schuppen. Das Feuer griff auf einen Pferdestall und zwei angrenzende Garagen über. Laut Großschirmas Wehrleiter Paul Kretzschmar rückten 75 Feuerwehrleute aus zehn Feuerwehren mit 15 Fahrzeugen aus. Sie konnten den Brand löschen und ein Übergreifen auf das Wohnhaus verhindern. Am Haus gingen aber durch die Hitze zwei Fensterscheiben zu Bruch. Personen kamen nicht zu Schaden. Der Schuppen, der Pferdestall und die Garagen wurden durch das Feuer vollständig zerstört. Ein Rasentraktor, ein Moped und Fahrräder fielen den Flammen zum Oper. Glück im Unglück: Das Pferd, das sonst im Stall untergebracht ist, stand zum Zeitpunkt des Brandausbruchs auf der Koppel. Sachschaden: rund 20.000 Euro. Im Ergebnis der Brandortuntersuchung kommt nach Polizeiangaben mit hoher Wahrscheinlichkeit ein fahrlässiger Umgang mit einem Gasbrenner zur Unkrautvernichtung als Brandursache in Betracht. Der Einsatz der Feuerwehr dauerte laut Kretzschmar zweieinhalb Stunden, die meisten Brandschützer konnten schon eher wieder weggeschickt werden. "Ich danke den Einsatzkräften für ihre schnelle Hilfe, die ein großes Unglück verhindert haben", so der Hauseigentümer am Samstagmittag im Gespräch mit "Freie Presse". (em/mer/hh)

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