Fonds für Vorstadt ins Leben gerufen

30.000-Euro-Budget soll Engagement fördern

Freiberg.

Der Stadtrat hat auf seiner jüngsten Sitzung eine Richtlinie zur Förderung von kleinteiligen Projekten in der Bahnhofsvorstadt beschlossen. Das Gebiet profitiert vom Bund-Länder-Programm "Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - Die Soziale Stadt". Laut Baubürgermeister Holger Reuter (CDU) soll ein Verfügungsfonds mit etwa 30.000 Euro gebildet werden, der sich mit bis zu 50 Prozent aus Mitteln der Städtebauförderung sowie zu mindestens 50 Prozent aus privaten oder zusätzlichen Mitteln finanziere. Das Geld sei für kleinteilige Projekte zur Förderung des bürgerlichen Engagements verwendet werden. Es soll eine flexible und unbürokratische Unterstützung für Vorhaben und Aktionen ermöglichen, wurde zum Sachverhalt erläutert, "die in der regulären Systematik der Städtebauförderung häufig nicht hinreichend berücksichtigt werden".

Als eine der ersten Aktionen soll in diesem Jahr ein Frühlingsfest auf dem Wernerplatz und der Bahnhofsstraße gefördert werden. Es ist als Ersatz für das Poststraßenfest gedacht, das keine Förderung mehr erhalte und entfalle. Zudem ist ein Zuschuss für eine Informationsaktion "Unsere Heimat - das sind auch unsere Wälder" mit dem Tierpark und dem Sachsenforst geplant. Zu den Projekten, für die eine finanzielle Unterstützung angedacht ist, gehört darüber hinaus ein Kinderweihnachtsmarkt auf dem Wernerplatz. (jan)

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