Kreis lässt Telefon für Notfälle prüfen

An der Hochschule Mittweida läuft eine Machbarkeitsstudie zur Einrichtung eines Pflege-Notfall-Telefons. Wie Susanne Finck vom Landratsamt am Sonnabend auf dem 5. Palliativtag in Freiberg weiter sagte, sollen unter anderem die Bedürfnisse pflegender Angehöriger und die Angebote der Einrichtungen analysiert werden. Ein Thema sei, Krisen abzufangen und häusliche Gewalt in der Pflege zu verhindern, so die Pflegekoordinatorin des Landkreises. Im DBI-Tagungszentrum hatten sich 90 Pflegende, Apotheker und Mitarbeiter in Workshops über Stress, Wundmanagement, gesundheitliche Versorgungsplanung und Symptomkontrolle etwa bei Übelkeit oder Verstopfung ausgetauscht. Zu den Teilnehmern gehörten auch die Hospizdienste aus Freiberg, Oederan, Flöha und Mittweida. In der Pflege für Menschen mit unheilbaren terminalen Erkrankungen sei Kooperation gefragt, betonte Michael Ssuschke vom Palliativnetz Freiberg. Ärzte, Pflege- und Hospizdienste, Medizintechniker und Angehörige müssten Hand in Hand arbeiten, so der Facharzt für Anästhesiologie und Palliativmedizin. (jan)

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