Museum sucht Hilfe bei Fotorecherche

Freiberg.

Bilder sagen mehr als tausend Worte, heißt es im Sprichwort. Beim neuesten "Depotgeflüster" des Stadt- und Bergbaumuseums Freiberg sind den Museumsmitarbeitern allerdings die Worte ausgegangen. Das Bild, um das es geht, stammt laut einer Mitteilung des Rathauses aus der umfangreichen Fotosammlung des Museums und gibt einige Rätsel auf. "Klar ist, die Fotografie wurde um 1910 von Otto Hertel in Freiberg aufgenommen und zeigt verschiedene Gebäude", heißt es. Im Bildzentrum sei ein Geschäft mit der Aufschrift "H. Günther" zu erkennen. In welcher Freiberger Straße die Häuser standen und welchem Gewerbe im Laden nachgegangen wurde, sei aber noch unklar. Deshalb suche das Museum nun Hinweise zur genauen Identifizierung des Motivs. Die Reihe "Depotgeflüster" ist während der Corona bedingten Schließung des Museums entstanden, die die Mitarbeiter auch zu Aufräumarbeiten in den Depots nutzten. (bk)

Hinweise werden telefonisch unter Ruf 03731-202513 oder per E-Mail museum@freiberg.de entgegengenommen. So soll das Geheimnis um das unbekannte Gebäude gelüftet werden.

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