Offene Höfe zeigen das bäuerliche Leben

Landwirtschaft hautnah für die Besucher gab es am Wochenende in Lichtenberg und in Freiberg zu erleben.

Lichtenberg/Freiberg.

Es schien, als seien die Tiere den Trubel um sie herum gewöhnt. Denn die Kühe, Kälber und Bullen der Rasse Angusrind auf den Weiden gleich neben dem Lichtenberger Gimmlitztalhof grasten ruhig weiter, obwohl am Samstag weit mehr als 1000 Besucher, darunter viele Kinder, den Bio-Hof von Landwirt Stefan Klemm besuchten.

Zum dritten Hoffest konnten sich die Gäste, die teils sogar aus der Dresdner Gegend kamen, nicht nur den Angeboten für Kinder und Erwachsene widmen, sie sahen vor allem, das Landwirtschaft nachhaltig sein kann. Besonders beeindruckt zeigten sich viele von den Haltebedingungen der Rinder auf einem der wenigen Bio-Höfe in der Region. Die 25 Mutterkühe und der Nachwuchs verbringen laut Stefan Klemm den Großteil des Jahres auf den Weiden. Lediglich im Winter nutzen sie den Offenstall, den der Landwirt mit vielen Helfern eigens für das Hoffest in eine Festhalle verwandelt hatte. "Meine Tiere erhalten im Sommer nur Gras und im Winter Heu und selbst erzeugte Silage", erklärte Klemm vielen Gästen. Dadurch würden sie langsamer wachsen, doch die Fleischqualität zahle sich aus. Und der im Stall erzeugte Mist wiederum komme als einziger Dünger auf die Ländereien, die der Vater von Stefan Klemm bewirtschaftet.

Auch der Freiberger Bauer Rabe hatte am Wochenende auf den Hof eingeladen. Neben Schminken und Hüpfburg für die Kleinen konnten die Erwachsenen alte Maschinen zur Erzeugung von mechanischer Energie und Landtechnik aus vergangenen Zeiten bestaunen.

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