Reichlich 400.000 Euro für Burgstraße 38 eingeplant

Freiberger Stadtrat entscheidet über Zuschuss für die Wiederherstellung des Wohn- und Geschäftshauses

Freiberg.

Exakt 413.083,11 Euro Zuschuss will die Stadtverwaltung Freiberg für die Modernisierung und Instandsetzung des Gebäudes Burgstraße 38 in der Kreisstadt zahlen. Das geht aus den Unterlagen für die Stadtratssitzung am Donnerstag hervor, die das Freiberger Rathaus veröffentlicht hat. Die Zustimmung des Stadtparlaments ist für die beabsichtigte Vergabe von Fördermitteln aus dem Programm "Städtebaulicher Denkmalschutz" erforderlich.

Den Angaben zufolge ist die Wiederherstellung des Eckhauses an der Moritzstraße zum Wohn- und Geschäftshaus bis 2021 geplant. Im Erdgeschoss soll dabei eine Gewerbeeinheit entstehen. Das Gebäude liege im Sanierungsgebiet "Freiberger Altstadt", heißt es weiter, und die AG Stadtsanierung habe eine finanzielle Unterstützung empfohlen.

Privatinvestoren hatten in dem Haus 26 Studentenzimmer sowie einen Imbiss und einen Friseur- und Kosmetiksalon einrichten wollen, dabei aber offenbar Auflagen nicht erfüllt. Nach jahrelangem Baustopp hatte die Städtische Wohnungsgesellschaft SWG das Haus Ende 2018 gekauft und notgesichert. (jan)

Der Stadtrat tagt am 16. Januar ab 16 Uhr im Rathaus am Obermarkt. Zu Beginn gibt es eine Einwohnerfragestunde.

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